10 Dinge die man mit dem Auto besser nicht machen sollte damit es möglichst lange hält…

Es gibt natürlich noch mehr Dinge die man nicht tun sollte, aber diese hier sind schon wichtig und vor allem erlebt man immer wieder viele Leute die es einfach so machen (oder halt nicht machen), also kurze Checkliste. Wer ehrlich zu sich selber ist, der wird sich eingestehen, dass er selbst auch mal was „nicht richtig“ macht:

1. Auto zu selten waschen: Ganz fies, denn vor allem im Winter kann das aggresive Streusalz zu Korossion und Rost führen, im Sommer sind es dann Staub und Dreck die dem Lack zu schaffen machen und Vogelkot gehört direkt entfernt, denn ansonsten kann der den Lack angreifen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig waschen, wer keine Zeit hat sollte zumindestens den Vogelkot wegspülen. Im Winter macht es durchaus Sinn hin und wieder mal den Wagen durch die Waschanlage zu fahren, natürlich wird er wenige Tage später wieder dreckig sein, aber das Salz muss zwischendurch auch mal abgespült werden.

2. Kupplung schleifen lassen: Wer kennt es nicht, hin und wieder erwischt man seinen linken Fuß auf dem Kupplungspedal, auch während der Fahrt und da hat es nun mal während der Fahrt überhaupt nichts zu suchen. Selbst das leichte berühren lässt die Kupplungsbeläge schneller verschleißen. Ich meine so eine Kupplungsscheibe kann man inzwischen auch um Zubehör kaufen und die Ersatzteilpreise sind da sicherlich etwas gesunken, aber Spaß macht das nun wirklich nicht, also Fuß von der Kupplung wenn man diese nicht benötigt.

3. 100 % Kurzstrecken: Der Mensch ist faul, der Weg zum nächsten Bäcker, der Weg zur Post, der Weg zum Kindergarten, alles wird heutzutage mit dem Auto gemacht. Auf der einen Seite ist das natürlich bequem, auf der anderen Seite aber Schädlich für Umwelt und Auto. Ja, auch das Auto leidet unter der ausschließlichen kurzen Benutzung, da der Motor in der Zeit gar nicht richtig warm wird. Ein kalter Motor hat einen höheren Verschleiss und Kurzstreckenfahrzeuge haben grundsätzlich Wasserablagerungen im Öl und auch in der Auspuffanlage. Hier sind also Schäden vorprogrammiert.

4. Vollgas nach Motorstart: Ich knüpfe nun nahtlos an, der kalte Motor erreicht zwar auch die hohen gewohnten Drehzahlen, jedoch reisst hier die Schmierleistung bruchartig ab, da nur der warme Motor, mit einem warmen Öl im Umlauf die 100 prozentige Schmierleistung erbringt. Kurzer Prozess: Wer oft den kalten Motor mit Vollgas quält, hat hoffentlich für den Motorschaden auch das Geld.

5. Zu wenig Luft: Ihr glaubt gar nicht wieviele Autofahrer ihren Luftdruck nie kontrollieren. Zu wenig Luft = höherer Rollwiderstand = höherer Verschleiss und sogar höherer Krafststoffverbrauch, von der Tatsache ganz zu schweigen, dass ein Reifen mit zu wenig Luftdruck heiß wird und platzen kann sind das doch schon 2 Gründe die dafür sprechen hin und wieder mal den Luftdruck zu kontrollieren. In der Tankklappe steht in der Regel wieviel die Reifen benötigen.

6. Hände weg vom Schaltknüppel / Schalthebel: Klar sieht es lässig aus, linke Hand am Lenker, rechte Hand auf dem Schaltknüppel. Doch damit könnt ihr auch schon das Getriebe beschädigen, denn durch das leichte vor und zurückschieben schiebt ihr schon die Zahnräder voreinander. Wer jetzt auch noch ruckartig die Gänge wechselt und diese quasi reinknallt, der wird den Verschleiss vom Getriebe in die Höhe treiben.

7. Mit der Bremse einparken: Na? Erwischt? Ihr fahrt rückwärts und müsst einparken, na wo ist euer Fuß? Etwa auch auf der Bremse? Da hat es nichts zu suchen, denn in dem Fall muss die Servolenkung zu hart arbeiten, wer lenkt sollte nicht gleichzeitig bremsen (beim Einparken), denn ansonsten erhöht ihr den Verschleiss von der Lenkung und natürlich auch von den Reifen, durch die schleifende Bremse erhöht ihr natürlich auch die Abnutzung der Bremsscheiben / Bremsbeläge.

8. Bordsteinkante berühren mit dem Reifen: Na? Beim einparken auf der Bordsteinkante zum stehen gekommen, dann wieder runter da, denn ansonsten könnte das Metallgeflecht vom Reifen Schaden nehmen, das gleiche gilt auch für zu zügige Fahrten über Bordsteinkanten oder Schlaglöcher.

9. Zu wenig Öl: Okay, ich gebe zu nun wird es albern (aber ihr habt ja den Punkt 10 noch nicht gesehen), wer zuwenig Öl im Motor hat, verliert die Schmierleistung, wer die Schmierleistung verliert erhöht die Reibung. Was in einigen Lebenslagen besonders schön sein kann ist im automobilen Bereich eher unerwünscht, da hier dann die größten Beschädigungen im Motorraum auftreten können. Also Ölstand kontrollieren! Der Ölmessstab ist schließlich nicht zur Zierde da.

10. Zu viel Öl: Man glaubt es kaum, aber es passen durchaus auch 10 Liter Öl in so einen Ölkreislauf, dennoch sollte man nur die geforderte Ölmenge einkippen und nicht zu viel Öl, warum? Das Gefährlichste für den Motor ist sicherlich die Tatsache, dass es zu einer sogenannte Schaumbildung kommt. Die Kurbelwelle schlägt quasi Schaum im Ölbad. Dieses Schaum-Öl Gemisch wird dann hochgepumpt und kann mit diesem kann natürlich keinen Öldruck mehr aufgebaut werden, da diese Melange sich verdichten lässt. Konsequenz: Zu viel Öl lässt beeinträchtigt ebenfalls die Schmierleistung und kann darüberhinaus auch noch den Katalysator schädigen. Wer zuviel Öl nachgefüllt hat muss das Öl also ablassen, so dass der Ölstand wieder zwischen Min und Max liegt. Wer kein Öl nachgefüllt hat, aber dennoch zu viel „Öl“ im Motor hat, sollte sich mal den Kühlwasserstand anschauen, fehlt hier Kühlwasser, kann man davon ausgehen, dass dieses sich nun mit dem Öl vermengt hat, hier darf man sich dann auf Fehlersuche begeben.

Habt ihr noch weitere Tipps die für ein langes Automobilleben führen?

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