Achtung Wildwechsel

Gerade in den Herbstmonaten sind Wildtiere, wie Rehe und Schweine unterwegs und durchstreifen ihr Revier.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden überqueren sie dabei gerne Landstraßen und Autobahnen, natürlich ohne nach links und nach rechts zu gucken. Für uns Autofahrer heißt das also gut aufzupassen und Schilder für Wldwechsel ernst zu nehmen. Statistisch gesehen stoßen jeden Tag Rehe, Schweine oder sogar noch größere Tiere aus dem Wald, mit einem Auto zusammen und es kommt zum Unfall.

Wie verhalte ich mich als Autofahrer richtig in dieser Zeit? Ganz einfach: Runter vom Gas und die Geschwindigkeit anpassen, Schilder für Wildwechsel wie gesagt ernst nehmen und den Straßenrand im Auge behalten. Wildtiere stiefeln einfach los und überqueren zudem oft im Rudel die Fahrbahn. Falls nun Rehe oder Schweine auf der Straße auftauchen, auf keinen Fall das Lenkrad verreissen und versuchen auszuweichen. So hart wie es klingt, lieber das Wildtier über den Haufen gefahren, als selber um den Baum gewickelt, die Unfallgefahr ist hier extrem hoch. Wobei aber auch gesagt werden muss, dass auch der Zusammenstoß mit dem Wildtier gefährlich ist. Selbst kleine Rehe oder Schweine, entwickeln dabei eine Menge Aufprallenergie und können das Auto stark beschädigen. Schlimmer sieht sogar aus, wenn das Wildtier durch die Scheibe schlägt, hier besteht ein hohes Verletzungsrisiko, nicht nur für das Tier. Wenn ein Wildtier auftaucht in jedem Fall bremsen, die Lichthupe betätigen und das Wildtier auch durch hupen verscheuchen. Eine angepasste Fahrweise, ist aber schon die halbe Miete und schützt das Leben von Mensch und Tier. Bei einem Wildunfall, Unfallstelle sichern und die Polizei alarmieren. Diese nimmt den Unfall auf und informiert gegebenfalls den Förster, welcher sich um das verletzte oder tote Wildtier kümmert. Den Schaden am Auto, übernimmt die Teilkasko der Versicherung, auch wenn der Schaden durch Ausweichen entstanden ist. Die Versicherung prüft hier allerdings, ob es sich um einen sogenannten Rettungsschaden handelt. Das heißt der Schaden am Auto ist beim Ausweichen entstanden und das Ausweichmanöver ist nötig gewesen, um einen größeren Schaden zu verhindern. Da hier in der Regel das Wildtier unversehrt davonkommt, sind Zeugen von Vorteil, welche die ganze Angelegenheit bestätigen.

 

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