ADAC-Test: 25 Prozent der Kindersitze mangelhaft

Wie oft hört man, dass Kinder das Wichtigste seien. Das drang jedoch offenbar noch nicht zu den Herstellern von Kindersitzen für Autos durch. Der aktuelle Test des ADAC zeigt, dass Eltern sehr genau hinschauen sollten, bevor sie einen solchen Sitz für ihre Kleinen kaufen. Jeder vierte getestete Sitz erhielt im Test die Note „mangelhaft“ und fiel somit durch.

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Eltern aufgepasst – jeder vierte Kindersitz fiel beim ADAC-Test durch Foto: © Albrecht E. Arnold/pixelio.de

 

Erschreckende Ergebnisse

50 Jahre sind vergangen, seit in Deutschland der erste Kindersitz auf den Markt gekommen ist. Viel Zeit, die Entwicklung sicherer Kindersitze voranzutreiben, möchte man meinen. Allerdings kommt man ins Grübeln, wenn man sich die aktuellen Ergebnisse des ADAC-Tests ansieht. Ein Viertel der Sitze ist durchgefallen, lediglich ein einziger Sitz bekam die Note „sehr gut“.

Auch Qualitätsmarken enttäuschten

Besonders die von Eltern sehr geschätzte Marke Römer enttäuschte. Mit dem für Kinder bis zwölf Jahre geeigneten Xtensafix und dem für Kinder bis vier Jahre ausgerichteten Max-Fix fielen gleich zwei Kindersitze aus ihrer Produktion durch. Auch der der Axkid Kidzofix, ein Sitz für Kinder bis sieben Jahren, erhielt die Note mangelhaft, da sich bei einem Frontcrash die Isofix-Verankerung löst und der Sitz samt Kind zum Geschoss wird. Darüberhinaus wurde an dem Sitz eine hohe Schadstoffbelastung festgestellt.

Nur ein „sehr gut“

Von den insgesamt 15 getesteten Sitzen erhielt mit dem Cybex Juno 2-Fix nur einer die Note „sehr gut“. Der Sitz ist geeignet für Kinder von ein bis vier Jahren. Allerdings ist der Sitz nicht für alle Kinder geeignet, da er mit einem Fangkörper ausgestattet wurde. Einige Kinder fühlen sich damit in dem Sitz zu beengt. Also ist vor dem Kauf ein Probesitzen mit dem Kind angeraten.

ADAC-Test: 25 Prozent der Kindersitze mangelhaft
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