Aller Anfang ist schwer, Kfz-Versicherung

Ist der Führerschein erstmal in der Tasche, verfliegt die Freude über die neu gewonnene Freiheit bei Fahranfängern wieder recht schnell, wenn es darum geht das erste eigene Auto zu versichern.

Schon bei der Wahl des Autos muss gerechnet werden, Fahranfänger sind oft noch in der Ausbildung oder in der Schule, die Anschaffungs-, sowie Betriebskosten, müssen sich im Rahmen halten und dann noch die Versicherung. Neben den Unterhaltskosten, sind die Versicherungsbeiträge die größte finanzielle Belastung für Fahranfänger. Entscheidend bei der Kfz-Versicherung und der Berechnung der Beiträge, sind die Typklassen der Autos. Oft ist es so, das gerade Kleinwagen, mit wenig Leistung, günstig eingestuft sind, aber auch hier muss man aufpassen, denn das trifft nicht für alle Modelle zu. Wichtig ist es vorher zu vergleichen, denn auch ein auf den ersten Blick günstiges Auto, kann den finanziellen Rahmen, aufgrund einer hohen Typklasse, schnell sprengen.

Ist der richtige erstmal gefunden, geht es an die Versicherung, auch hier heißt es vergleichen. Im schlimmsten Fall wird man als Fahranfänger in der Haftpflicht, bei 230 Prozent eingestuft und dann wird’s teuer. Es gibt aber auch die Möglichkeit in die Schadenfreiheitsklasse 1/2, mit 140 Prozent einzusteigen. Dafür müssen bei den meisten Versicherungen aber ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Hat man seinen Führerschein bereits schon seit wenigstens 3 Jahren, ist das kein Thema. Gut ist es auch, wenn z.B. ein Elternteil, bereits eine Versicherung beim Anbieter hat, auch hier kann man bei 140 Prozent einsteigen. Noch besser ist es, wenn das Auto zum Anfang, als Zweitwagen mit versichert wird.

Kleiner Tipp: Den Versicherungsvertrag am besten immer zur Jahresmitte hin abschließen, bei vielen Versicherungen, rutscht man dann Anfang des nächsten Jahres schon in die nächst bessere Schadenfreiheitsklasse und spart praktisch ein halbes Jahr 140 Prozentbeiträge.

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4 Gedanken zu „Aller Anfang ist schwer, Kfz-Versicherung

  1. Hach wie ich das kenne, hatte gerade meinen Führerschein und hab ich so sehr auf mein Auto gefreut. Und dann hab ich es kurz zuvor nocheinmal durchgerechnet. Wer hat mir das ganze vermiest? Natürlich die Kfz Versicherung. Sie war für mich damals, mit meinem kleinen Einkommen einfach nicht zu bezahlen. Dachte ich. Denn ich habe mich wohl nicht richtig informiert. Danke dafür, das ich es hier jetzt nocheinmal nachholen konnte :D! Und danke für den Tipp, das werde ich das nächste mal berücksichtigen! Gruß, Hans

  2. Zum Glück gibt es mittlerweile diverse Versicherungsgesellschaften die für Fahranfänger eine vorteilhaftere Einstufung als 230% berücksichtigen können. Stimmen die Rahmendaten wie z.B. “teilgenommen am begleiteten Fahren” oder Eltern haben bereits ein Fahrzeug versichert, sind zum Teil auch schon Einstufungen um die 85% möglich. Der Vergleich für den jungen Fahranfänger ist hier besonders lohnenswert!

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