Aus Schrott noch Geld machen?

Norbert Leipold / Pixelio.de

Norbert Leipold / Pixelio.de

Für viele Tüftler und Schrauber liegt der Reiz am Autokauf darin, ein praktisch unnützes Auto wieder Gewinn bringend zu verkaufen, oder aber auch selber behalten. Besonders begehrt sind Oldtimer-Modelle mit vielen rostigen Teilen, oder Unfallwagen mit erheblichen Schäden an der Karosserie. Einige Autobesitzer verkaufen diese „Schätzchen“ für kleines Geld, Hauptsache der Schrott ist erst einmal vom Hof. Wenn Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber machen, wie Sie Kauf und Verkauf bewerkstelligen können, sodass dabei sogar noch etwas Gewinn rausspringt, dann sollten Sie auf jeden Fall einige Dinge beachten!

Kosten-Nutzen-Risiko optimal einschätzen

Als Erstes steht der Kaufpreis im Raum. Die Optik und der technische Zustand des Fahrzeugs müssen vor den Kaufverhandlungen unbedingt beachtet werden. Danach ist Rechnen angesagt. Die Kosten für Ersatzteile, Reparaturarbeiten, Werkstattkosten, evtl. Neulackierung und TÜV sollten Sie genauestens berechnen, oder berechnen lassen. Danach können Sie sich darüber informieren, wie viel der Wagen noch bringen wird, wenn Sie es wieder verkaufen möchten.

 

Schrottauto für den Eigenbedarf erwerben

Wenn Sie ein Schrottauto kaufen, um es für sich selbst wieder in Ordnung zu bringen, liegt die Sache vor allem daran, wie viel Sie in das Auto investieren möchten und welche Arbeiten Sie auch möglicherweise selbst erledigen können. Achten Sie unbedingt darauf – egal zu welchem Zweck Sie das Fahrzeug auch kaufen – dass Sie alle notwendigen Papiere zu dem Fahrzeug bekommen. Ob Weiterverkauf, Verschrotten, oder Eigenbedarf, den Fahrzeugbrief müssen Sie unbedingt haben! Da Schrottautos nur selten fahrtüchtig sind, sollten Sie unbedingt einen Anhänger besorgen, um das Auto vom Händler bis zu Ihnen nach Hause transportieren zu können.

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