Austin Healey Sprite

Der Austin Healey ist der Inbegriff des klassischen englischen Roadsters. Die „Donald Healy Company“, wurde 1945, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, von Donald Mitchell Healey, einem erfolgreichen Rennfahrer, gegründet. Mit dem Entwurf seines ersten Automobils lies sich Healey allerdings Zeit. Der Healey 100 wurden sieben Jahre später auf der London Motor Show vorgestellt, wo er hohes Aufsehen erregte.

Austin Healey Sprite

Foto: © Axel Hoffmann/pixelio.de

Wendiger Flitzer

Ab 1953 arbeitete Healey mit Austin zusammen, um den Healey 100 in Serie zu produzieren. Aus dieser Zusammenarbeit ging der Austin Healey Sprite hervor, der bis 1971 gebaut wurde und in vier Generationen erschien. Die erste Generation des Raodsters war eine recht gewöhnungsbedürftige, skurrile Erscheinung. Keine Kante war zu sehen, der Mark I kam mit auffälligen Rundungen daher. Aufgrund der sehr bemerkenswerten Scheinwerfer erhielt der Roadster den wenig schmeichelnden Spitznamen „Froschauge“. Der Motor des ersten Sprite wurde aus dem Austin A 35 entnommen. Der Hubraum von 1,0-Liter und die Leistung von 34 PS klingen wenig sportlich. Doch der erste Eindruck trügt. Schon mit dem Mark I hat Healey einen recht flinken und wendigen Wagen geschaffen.

Sportlicher Luxus im Mark III

Daran änderte sich auch in der folgenden Generation Mark II, die ab 1961 hergestellt wurde, zunächst nicht viel. Die Karosserie wurde zwar grundlegend überarbeitet, doch der Motor blieb der gleiche wie im Mark I. Lediglich die Leistung wurde auf 46 PS hochgeschraubt. Erst ein Jahr später erhielt der Mark II einen 1,1-Liter-Motor mit 56 PS. Noch ein wenig flotter ging es da im Mark III zu, dessen Motorleistung auf 59 PS gesteigert wurde. Im Mark III ist auch der Luxus zu finden, der für klassische britische Roadster typisch ist. Holz- und Chromelemente dominieren im Cockpit, wo auch die klassische Kippschalterleiste zu finden ist. 1966 folgte die letzte Generation des Austin Healy Sprite, der Mark IV, dessen Motor nun einen Hubraum von 1,3-Litern aufwies und 65 PS leistete. Leider wurde der letzte Sprite nur fünf Jahre lang produziert. 1968 wurde mit der Übernahme durch British Leyland das Ende von Austin Healey eingeläutet.

Austin Healey Sprite
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