Autokauf – welche Extras sind sinnvoll?

Inseratfoto zum Autoverkauf

So kann ein gutes Inseratfoto aussehen © Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Gerade jetzt im Frühling denken viele über den Kauf eines neuen oder auch gebrauchten PKW nach. Selbstverständlich möchte man seinen Gebrauchtwagen noch zu einem guten Preis loswerden. Welche Extras im Auto bringen nach Jahren noch richtig Geld? Bei vielen der Sonderausstattungen, die man für viel Geld dazugekauft hat, legt man m´beim Wiederverkauf deutlich drauf.

Neuwagenkauf in Basisausstattung

Zum einen dürfte es ziemlich schwer sein, einen Neuwagen in einer Basisausstattung zu bekommen und zum anderen möchte man auf einen bestimmten Luxus im Wagen natürlich nicht verzichten. Doch wie sinnvoll und vor allen Dingen lohnenswert sind die Mehrausgaben, wenn man den Wagen irgendwann als Gebrauchtwagen verkauft?

Zubehör verliert schnell an Wert

Wer seinen Wagen als Gebrauchtwagen verkaufen möchte, der hat oftmals vollkommen falsche Vorstellungen, was sein Wagen wert ist. Als Verkäufer sieht man natürlich erst mal, was der Wagen an Sonderausstattungen hat und was man dafür bei der Neuanschaffung hingelegt hat. Doch dieses ganze Zubehör verliert viel schneller an Wert als das Fahrzeug selbst. Experten sagen hierzu, dass sich ein Wagen nach drei Jahren für rund 50 % des ursprünglich Kaufpreises verkaufen lässt. Für die teuer bezahlten Extra bekommt man in der Regel im selben Zeitraum aber nur 25 bis 35 %.

Bessere Ausstattung nicht gleich besserer Wiederverkaufswert

Eine bessere Ausstattung schlägt sich durchaus auf den Wiederverkaufswert nieder, aber nur dann wenn das Zubehör für den Käufer des Gebrauchtwagen auch von Interesse ist. So ist zum Beispiel ein teuer erworbener Fahrradträger für den späteren Käufer vollkommen uninteressant, wenn es sich hier um einen Fahrradmuffel handelt.

Welches Zubehör sinnvoll?

Bei großen Autos ist natürlich eine gehobene Ausstattung für den Wiederverkauf sinnvoll. Marktanalysen ergaben hier, dass selbst bei Kleinwagen eine Klimaanlage schon ein praktisches Muss ist. Zu den sinnvollen Extraausstattungen eines KFZ gehören auch die Zentralverriegelung, die Servolenkung, die elektrischen Fensterheber vorne und das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Dagegen sind ein Automatikgetriebe, eine Anhängerkupplung, eine Standheizung oder ein tolles Hi-Fi-System bei Wagen der Mittelklasse nicht wirklich lohnenswert. Leichtmetallfelgen und eine Sitzheizung machen den Verkauf eines Kompaktklassefahrzeuges dagegen einfacher.

Absolute Preiskiller bei Gebrauchtwagen

Wer seinen Wagen mit Spoilern und sonstigem sportlichen Zubehör ausgestattet hat, der kann sich sicher sein, dass dies bei einem Wiederverkauf kaum von Interesse sein wird. Noch unwahrscheinlicher wird ein Verkauf, wenn die Teile nicht ordnungsgemäß angebracht sind oder gar nicht mal eine Allgemeine Betriebserlaubnis besitzen.

Tipps für den Verkauf eines Gebrauchtwagens

Wer einen besonders guten Preis für seinen Gebrauchtwagen erzielen möchte, der setzt in erster Linie auf Anzeigen in Fahrzeugbörsen. Wie aber sollte das Fahrzeug dargestellt werden? Große Portale nutzen die Schlüsselnummern „HSN“ und „TSN“ um die serienmäßigen Ausstattungsmerkmale des Wagens zu ermitteln. Mittels einer Checkliste wird der Verkäufer dann zu Sonderausstattungen, zum Zustand des PKLW und zur Wartung befragt. Als Verkäufer müssen Sie dann die Farbe, den Kilometerstand und Ihren Preis eingeben. Zusätzlich sollten Sie einen Text verfassen, der das Fahrzeug beschreibt. Hier bitte keine Abkürzungen oder Sonstiges nutzen. Mittels eines Preisanalyse-Tools erfahren Sie dann den üblichen Marktwert Ihres Gebrauchtwagens. Natürlich gehören zum Verkauf eines Wagens auch gute Bilder. Bevor Sie den Wagen fotografieren, sollte der Wagen sauber und in einem ordentlichen Zustand sein. Die Bilder sollten bei Tageslicht aufgenommen worden sein. Bitte achten Sie darauf, dass Sie keine Nummernschilder im Internet veröffentlichen.

Als Letztes kommen dann die Kontaktdaten. Wie kann ein möglicher Interessent Sie erreichen? Dazu sollte die Adresse vollständig sein und sowohl eine Telefonnummer als auch eine e-mail-Adresse enthalten. Einige Portale bieten hier dem Verkäufer an, dass er entscheiden kann, welche seiner Daten tatsächlich veröffentlicht werden oder ob man lieber vom Portalbetreiber angeschrieben werden möchte.

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