Automobile Zukunftsvisionen

Die Parkplätze in den Städten werden immer geringer, der Verkehr stockt zunehmend unter der anwachsenden Verkehrslast und die Bewohner der Metropolen leiden unter Emissionen, Feinstaub und Lärm. In den Millionenstädten der aufsteigenden Industrienationen wird der Smog an einigen Tagen zunehmend zur Gesundheitsgefahr. Experten wie der Hamburger Verkehrsplaner Konrad Rothfuchs urteilt gar, dass herkömmliche Fahrzeuge die Stadt kaputtmachen. Einige Fahrzeughersteller setzen daher verstärkt auf alternative Antriebstechnologien.

 

Studentisches Kleinstfahrzeug könnte Probleme lösen

Doch nicht nur in den Unternehmen, auch an den Universitäten und Fachhochschulen wird in dieser Richtung zunehmend geforscht. Wie am Institut für Maschinenbau an der FH Frankfurt am Main. Dort haben Studenten nun ein Kleinstfahrzeug vorgestellt, das die meisten Probleme im städtischen Straßenverkehr mit einem Schlag lösen könnte. Das Elektrofahrzeug stößt keine Emissionen aus, die Batterie reicht für 80 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit soll 25 km/h betragen. Gesteuert und beschleunigt wird per Joystick. Ob das Design des Fahrzeuges, das den vier Entwicklern einen Platz im Finale des Wettbewerbs “Zukunftspreis Kommunikation” sichert, den Massengeschmack trifft, dürfte allerdings fraglich sein.

Gewöhnungsbedürftige Optik

Der Zweisitzer mit den beiden an der Fahrgastzelle anliegenden und mit dem Dach abschließenden Rädern erinnert an einen futuristischen Rollstuhl aus einer Utopie. Doch trotz des minimalen Volumens ist der “Twist” erstaunlich funktionell und recht alltagstauglich. Genügend Beinfreiheit ist gegeben und der Stauraum reicht locker für einen Wocheneinkauf. Durch die zwei unabhängig voneinander ansteuerbaren Räder ist eine hohe Bewegungsfreiheit im Stadtverkehr gegeben. Gewendet wird praktisch auf dem Platz ohne großen Wendekreis. Allerdings kann sich die kompakte Bauweise auch als Schwachstelle erweisen, da praktisch keine Knautschzone vorhanden ist.

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