Autowäsche allein nicht ausreichend

 

Reifenwechsel

Tipps für den Reifenwechsel © Tim Reckmann / pixelio.de

Wird das Auto mehr oder weniger nachlässig gepflegt, dann spürt man dies irgendwann am Geldbeutel. Gerade zu Ende des Winters sollte dies von den Fahrer ernst genommen werden. Streusalz und Co. haben dabei deutliche Spuren am Auto hinterlassen.

Bei der Pflege oft vergessen – die Reifen

Steigen die Temperaturen wieder an, dann rückt auch die Zeit der Sommerreifen näher. Bei den eingelagerten Pneus sind dann oftmals braune Verfärbungen an den Flanken zu erkennen. Woher aber kommen diese Verfärbungen? Es handelt sich hierbei um die flüchtigen Bestandteile des Gummis, die während des Lagerns verdunsten. Ohne Einsatz von Chemie können diese braunen Flecken einfach mit Wasser und einer Bürste entfernt werden. Gerade im Frühling werden in vielen Geschäften dazu spezielle Pflegemittel angeboten, die dem Reifen ein neues Aussehen verleihen sollen. Hier ist aber äußerste Vorsicht geboten, denn viele der Produkte legen einen unnatürlichen Glanz auf den Gummi der Reifen und binden damit den Schmutz. Fachhändler empfehlen hier Pflegeprodukte, die man mit einem Schwamm auftragen muss und die zudem witterungsbeständig sind.

Salzreste entfernen

Es ist bekannt, dass Rost der größte Feind des KFZ ist. Insbesondere durch Streusalz im Winter wird die Rostbildung massiv gefördert. Um den massiven Ablagerungen von Streusalzresten vorzubeugen, empfiehlt es sich den Wagen regelmäßig und intensiv zu reinigen. Mit einer einfachen Fahrzeugwäsche lässt sich das Salz-Wasser-Gemisch aber nicht so einfach vom Wagen entfernen. Bevor man also mit seinem KFZ in eine Waschstraße fährt, sollte man den gesamten Wagen großflächig mit einem Hochdruckreiniger vorreinigen. Dabei sollten systematisch mit dem Hochdruckreiniger alle Fahrzeugfugen (Türen, Scheinwerfer etc.) gründlich vorbehandelt werden, denn hier setzt sich das Salz besonders gerne fest und sorgt im Laufe der Zeit für den gefürchteten Lochfraß.

Extrem wichtig – die Unterbodenwäsche

Nachdem man mit dem Hochdruckreiniger den Wagen vorbehandelt hat, ist er bereit für eine Fahrt durch die Waschstraße inklusive einem Programm für Unterbodenwäsche. Nach der Fahrt durch die Waschanlage sollte man mit einem feuchten Tuch alle Türfalzen nacharbeiten, um auch hier Ablagerungen zu entfernen. Zwischendurch sollte das Tuch natürlich immer wieder ausgewaschen werden. Damit es nicht zu Kalkablagerungen kommt, sollten die feuchten Stellen mit einem Mikrofasertuch trocken gerieben werden.

Der Innenraum

Unangenehmen Geruch im Innenraum vermeidet man, indem man den Innenraumfilter regelmäßig pflegt. Gerade bei steigenden Außentemperaturen macht sich der Mief im Auto besonders bemerkbar. Aus diesem Grund sollte der Filter regelmäßig auf Schimmel und Keimbefall überprüft werden. Gegebenenfalls sollte der Filter ausgetauscht werden. Besteht weiterhin ein unangenehmer Geruch im Fahrzeug, dann sollte die Klimaanlage überprüft werden. Durch den ständigen Wechsel von kalt und warm ist die Klimaanlage ein guter Nährboden für Keime und Krankheitserreger. Sind die Abflüsse der Anlage verstopft und Kondenswasser kann nicht mehr abfließen, dann sollte eine Klimaanlagenspülung beim Fachmann erfolgen.

Winterreifen ade

Werden dann endlich die Winterreifen abmontiert, sollte man diese selbstverständlich nicht einfach wegräumen, sondern gründlich von jeglichem Schmutz und Ablagerungen befreien. Denn gerade dieser Schmutz und Salzreste sorgen dafür, dass es zu Schäden an den Reifen kommen kann. Die reifen sollten mit einem Hochdruckreiniger abgesprüht werden und dann an der Luft trocknen, bevor sie eingelagert werden und auf ihren nächsten Einsatz im Winter warten.

Autowäsche allein nicht ausreichend
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