Bedienfehler, die das Auto kaputt machen

Vollbremsung

Vollbremsung kostet Profil und somit Geld © michael hirschka / pixelio.de

Jedem Autofahrer sollte es klar sein, dass schlechte Angewohnheiten die Lebensdauer des fahrbaren Untersatzes deutlich verkürzen. Viele dieser schlechten Angewohnheiten kann man mit ein wenig Aufmerksamkeit ablegen.

Die Kupplung

Die sogenannten Kupplungsfahrer werden sehr schnell merken, dass ihre Fahrweise schnell ins Geld geht. Wer also seinen Fuß während der gesamten Fahrt auf dem Kupplungspedal ruhen lässt, der muss mit einem schnelleren Verschleiß der Beläge rechnen. Dies gilt auch, wenn nur ein ganz leichter Druck auf das Pedal ausgeübt wird. Aus diesem Grund sollte der linke Fuß während der Fahrt neben den Pedalen seinen Platz finden.

Die Bremse beim Rangieren

Immer wieder sieht man Autofahrer, die während des Einparkens gleichzeitig auf der Bremse stehen. Die Servounterstützung des Wagens muss ansonsten Schwerstarbeit leisten. Die Folge von solch einer schlechten Angewohnheit sind ein erhöhter Verschleiß der Reifen, Lenkung und auch der Vorderachse.

Thema Öl

Bekanntlich soll das Öl den Motor schmieren. Ist der Motor noch kalt, dann ist das Öl dickflüssig. Dies gilt besonders in der kalten Jahreszeit. Das Öl wird erst bei einem warmen Motor schmierfähig und kann seine volle Leistung entfalten. Dreht man nun einen kalten Motor zu hoch, dann kann es vorkommen, dass der schützende Schmierfilm des Öles reißt. Die Folge hiervon sind ein erhöhter Verschleiß und im schlimmsten Fall auch ein Motorschaden.

Parken auf der Bordsteinkante

Diese schlechte Angewohnheit sieht man sehr häufig. Viele Fahrer sind froh endlich eine Parklücke gefunden und dann das Fahrzeug auch noch heil eingeparkt zu haben. Man achtet also nicht mehr darauf, wie der Wagen steht. Wenn man mit dem Reifen auf der Kante eines Bordsteines parkt, dann kann dadurch der Unterbau der Reifen nachhaltig beschädigt werden. Durch die Reibung bei der Fahrt kommt es dann auf Dauer zu einem Luftverlust und somit zu schneller abgefahrenem Profil.

Immer wieder Kurzstrecken

Nutzt man seinen PKW immer nur für Kurzstrecken zum nächsten Briefkasten oder nur zum Bäcker, dann wird der Motor nie richtig warm. Die Folge davon ist, dass sich sowohl Wasser als auch Kraftstoff im Motor sammeln. Dadurch steigt die Reibung und die Folge ist hier wieder ein übermäßiger Verschleiß. Geschieht dies dann noch bei Minustemperaturen, dann kann es auch zu Frostschäden kommen.

Nachdenken und einige schlechte Angewohnheiten lassen, sparen nachhaltig Geld

Man kann hier also getrost sagen, dass an der Aussage des Nachdenkens schon etwas dran ist und man damit nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont. So muss man zum Beispiel nicht wegen eines Briefes oder einem Brötchen das Auto nutzen. Ein kleiner Spaziergang erfüllt hier den gleichen Zweck und man tut gleichzeitig noch etwas für seine Gesundheit. Schlechte Angewohnheiten abzulegen hilft beim Thema Auto natürlich nicht wirklich der Gesundheit, aber dem Geldbeutel und auch der Umwelt. Denn wenn der Wagen nicht so oft wegen dieser schlechten Angewohnheiten in die Werkstatt muss und man immer wieder neue Ersatzteile benötigt, dann schon man in gewisser Weise die Umwelt, denn solche Teile müssen nicht erst aufwendig produziert werden. Und welchen Grund sollte es haben, dass man mit quietschenden Reifen an der Ampel losfährt? Vielleicht poliert man damit sein Selbstbewusstsein auf, aber mehr auch nicht, denn abgefahrene Reifen belasten den Geldbeutel unnötigerweise.

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