Auto Leasing

Bei Sturmschäden: Kasko

Die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit heftiger Herbststürme, wie sich unlängst er wieder in weiten Teilen Deutschlands und Westeuropas gezeigt hat. Wer sein Fahrzeug auf der Straße stehen hat, kann schon einmal damit rechnen, dass ein schwerer Ast von einem in der Nähe stehenden Baum abgebrochen wird, der Schäden am Fahrzeug verursacht. Schlimmstenfalls drückt ein ganzer Baum das Dach ein. Dann ist nicht nur der sprichwörtliche gute Rat teuer. Wer allerdings über eine Kasko-Versicherung verfügt, kann meist beruhigt sein.

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Bei Sturmschäden hilft die Kasko aus der Not Foto: © Thorben Wengert/pixelio.de

 

Teil- und Vollkasko

Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft reicht schon eine Teilkaskopolice aus, um Schäden ersetzt zu bekommen, die durch einen Sturm verursacht wurden. Allerdings wird noch die vorher vereinbarte Selbstbeteiligung eingezogen. Bei einer Vollkaskoversicherung wird der ganze Schaden ersetzt. Notwendig dafür ist allerdings eine zügige Meldung bei der Versicherung und zumeist eine umfangreiche Dokumentation des Schadens durch Fotos.

Vor Schäden selbst schützen

Natürlich ist es besser, wenn es gar nicht erst zu einem Schaden kommt. Dafür kann der Fahrer einiges selbst tun. Zunächst einmal sollte darauf geachtet werden, dass das Auto möglichst nicht unter einem Baum geparkt wird. Am Besten ist natürlich ein Stellplatz in einem Parkhaus oder eine Garage, um das Fahrzeug bestmöglich zu schützen. Ist dies nicht möglich, sollten zudem alle Aufbauten wie Gepäckträger oder Skiboxen auf sicheren Halt überprüft werden, damit sie nicht heruntergerissen werden.

Auf die richtige Fahrweise achten

Nicht zuletzt sollte auch auf eine angemessene Fahrweise bei starkem Wind geachtet werden. Auf Überholvorgänge sollte bei Sturm besser verzichtet werden, da eine starke Sturmböe von der Seite dazu führen kann, dass das Fahrzeug die Spur nicht mehr hält. Ein unfreiwilliges Ende der Fahrt im Feld oder am zu überholenden Auto ist vorprogrammiert. Auf Autobahnen ist eine erhöhte Achtsamkeit angeraten. Vor allem beim Überholen von LKW sind schon leichtere Böen problematisch. Beim Einfahren in den Windschatten des LKW sollte beachtet werden, dass der Wind von diesem aufgefangen wird und nicht mehr gegengelenkt werden muss, solange man sich neben dem Wagen befindet. Ist der Überholvorgang abgeschlossen, sollte jedoch wieder auf den Wind reagiert werden, um nicht in der Leitplanke zu landen.

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