Besser ohne! Gebrauchtwagen abgemeldet verkaufen

Wer seinen Gebrauchten an den Mann bringen will, macht das am liebsten von privat an privat, denn hier ist oft das meiste Geld zu holen.

Leider kann diese Form des Gebrauchtwagenverkaufs, auch eine ganze Menge Ärger machen, besonders dann, wenn der Gebrauchtwagen noch zugelassen verkauft wird. Meldet der neue Besitzer den Gebrauchtwagen nicht rechtzeitig um, kann es unter Umständen zu bösen Überraschungen kommen. Darum sollte der Gebrauchtwagen vor dem Verkauf abgemeldet und ohne Kennzeichen übergeben werden. Sicherlich bleibt das jedem selber überlassen, nur sollte man bedenken, dass der letzte gemeldete Halter des Gebrauchtwagen, z.B. für Verkehrsvergehen und Unfallschäden des neuen Besitzers haftet, solange das Auto noch nicht umgemeldet ist. Gleiches gilt auch für die Kfz-Steuer und Versicherungsbeiträge. Und hier kann es besonders gefährlich werden. Baut der neue Besitzer, ohne eigenen Versicherungsschutz einen Unfall, haftet die Versicherung des letzten Halters und zwar so lange, bis eine neue Police auf den Gebrauchtwagen abgeschlossen wurde. Passiert also was, wirkt sich dies negativ auf die Schadenfreiheitsklasse des letzten Besitzers aus. Fazit: Um auf Nummer sicher zu gehen, den Gebrauchtwagen immer abgemeldet verkaufen, dann hat man hinterher auch keinen Stress.

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