Prima Klima statt dicker Luft – Vom richtigen Umgang mit der Aut

Bessere Gerüche im Auto

Der Geruch eines Neuwagens gehört zu den schönsten überhaupt. Kommt das Auto allerdings in die Jahre, sieht es oftmals ganz anders aus. Parfüm, Schweiß, Zigarettenqualm – die Innenräume von Fahrzeugen können wie andere Räumlichkeiten, in denen sich Menschen oft und lange aufhalten, nach einer gewissen Zeit einen unangenehmen Geruch annehmen. Lange Zeit konnten die Autofahrer dagegen nur mit Duftbäumchen dagegen vorgehen. Doch diese oftmals sehr chemisch riechenden Pappen haben das Problem in einigen Fällen nur verschlimmert.

Prima Klima statt dicker Luft – Vom richtigen Umgang mit der Aut

Die Duftbäumchen werden von der Lüftung verdrängt Foto: © GTÜ/pixelio.de

 

Neuwagenspray und Duftsticks

Die Fahrzeughersteller und Zulieferer haben in den letzten Jahren einiges entwickelt, das die Duftbäumchen zum Ladenhüter werden lässt. So haben es die Unternehmen geschafft, den Neuwagengeruch in die Flasche zu bekommen und in Sprühdosen anzubieten. Natürlich ist der Geruch nicht zu einhundert Prozent vergleichbar, aber immerhin nahe dran. Die französischen Fahrzeughersteller Peugeot und Citroen haben vor einem Jahrzehnt mechanisch regulierbare Duftsticks auf den Markt gebracht und auch serienmäßig in einige ihrer Modelle verbaut. Erfolg war diesen Sticks auf dem deutschen Markt jedoch nicht beschieden.

Dezenter Duft in der Oberklasse

Oberklassemodelle arbeiten natürlich noch mit ganz anderen Tricks, die Luft im Innenraum frisch zu halten. Bei der S-Klasse von Mercedes befindet sich beispielsweise im Handschuhfach eine austauschbare Parfüm-Patrone, die an die Lüftungsanlage angeschlossen ist. Über Düsen in der Anlage versprüht die Patrone ihren dezenten Geruch. Ähnlich funktioniert das System im Infinity. In der relativ unbekannten Luxus-Limousine befindet sich ein Knopf, über den der Fahrer, der die sogenannte Forest-Air-Funktion ansteuert und über die der Duft von dezenten ätherischen Ölen in den Luftkreislauf hinzugegeben wird. Die olfaktorischen Entwicklungen haben also seit dem Duftbäumchen einen gehörigen Sprung gemacht und versprechen, den Papptannenbaum bald zu verdrängen.

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