Blinken nicht vergessen

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Dominik Pöpping by pixelio.de

Sicherheit im Straßenverkehr sollte für alle selbstverständlich sein. Dennoch legt man heutzutage immer weniger Wert darauf, beim Abbiegen, beim Überholen oder beim Verlassen des Kreisverkehrs, den Blinker zu betätigen. Diese Nachlässigkeit kann jedoch unter Umständen Menschenleben kosten.

Andere Verkehrsteilnehmer verlassen sich darauf, dass der Vorausfahrende rechtzeitig seinen geplanten Richtungswechsel per Blinker ankündigt. Ebenso Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Wer nicht blinkt, riskiert – wenn er von der Polizei erwischt wird – ein Bußgeld in Höhe von 10,00 Euro.

 

Verhalten bei Unfall wegen nicht angezeigter Richtungswechsel

Passiert ein Unfall, weil der Vorausfahrende nicht geblinkt hat, ist Ärger vorprogrammiert. Deshalb ist es empfehlenswert, Zeugen zum Unfallherkunft dabei zu haben. Dies ist natürlich nicht immer so einfach, weil viele alleine unterwegs sind. Wird ein Fußgänger, oder ein Fahrradfahrer bei dem Unfall verletzt, trägt der Autofahrer, der am Unfall beteiligt ist, die Schuld. Insbesondere, wenn er seinen Blinker nicht vorschriftgemäß benutzt hat. Es genügt auch nicht, direkt beim Abbiegen den Blinker zu setzen. Der Fahrtrichtungsanzeiger muss rechtzeitig betätigt werden, damit Verkehrsteilnehmer sich darauf einstellen können.

 

Abstand halten kann Leben retten

Im Straßenverkehr ist das Abstandhalten sehr wichtig. Wer hinten auffährt, hat (fast) immer Schuld. Nur mit genügend Abstand kann man Auffahrunfälle verhindern. So hat man immer ausreichend Zeit auf Geschehnisse entsprechend zu reagieren. Davon abgesehen, wer zu dicht auffährt, riskiert ebenfalls ein Bußgeld und unter Umständen auch noch 5 Punkte in Flensburg. Da zu dichtes Auffahren auch als Nötigung angesehen werden kann, gilt dieses Vergehen als Straftat im Straßenverkehr und wird somit mit 5 Punkten geahndet.

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