BMW E30 Cabriolet – Schwachstellen / Kaufberatung / Ersatzteile uvm.

Die Baureihe E30 löste 1982 die Fahrzeuge der ersten 3er-Reihe E21 ab und wurde ab 1986 auch als Cabriolet mit vollständig versenkbarem Verdeck und ohne Überrollbügel hergestellt.

Als erstes ging der BMW 325i in den Verkauf, 1987 folgte der 320i und 1990 rollte dann auch der 318i als Cabrio über die Straßen. Das M3 Cabrio gab es auch, wurde aber nur 786 mal gebaut So ein E30 Cabriolet dürfte inzwischen durch viele Hände gegangen sein, oft wurde sicherlich rumgefummelt, getunt und modifiziert was das Zeug hält leider wurde dabei auch oft auf die wichtigen Schwachstellen vom BMW E30 nicht geachtet, also schreibe ich diese nun mal hier nieder. Wer sich mit dem Gedanken rumschlägt ein BMW E30 Cabriolet zu kaufen, sollte sich nachfolgende Stellen besonders gut anschauen:

Das Frontblech rostet gerne, leider bedingt auch durch Steinschlag bei den verzinkten Modellen, die Spiegeldreiecke rosten ebenfalls, genauso wie der Scheibenrahmen. Die Dichtung der Rückleuchten müsste nun inzwischen auch bei jedem E30 mal kontrolliert werden, diese ist in der Regel für Wassereinbruch im Kofferraum verantwortlich und ihr wisst ja: Wasser + Metall = Rost! Rost ist auch der persönliche Freund von den Radläufen beim Cabrio sollte man auch mal einen Blick unter die Rücksitzbank werfen.

Klappern die hinteren Scheiben beim Cabrio bei der Probefahrt sind diese schlecht (oder gar nicht) eingestellt, dieses kann man allerdings auch selber machen. Anleitungen dazu gibt es in einschlägig bekannten E30 Foren oder im Internet, wer allerdings zwei linke Hände hat, sollte dieses lieber machen lassen. Verfügt das Cabrio über eine elektrische Öffnung kann man damit rechnen, dass dieser Motor recht kurzlebig funktioniert wenn man das Cabriogestänge nicht gut schmiert und leichtgängig hält.

Die BMW Motoren halten in der Regel was BMW verspricht, das Lüfterrad wird über eine Visko-Kupplung angetrieben, d.h. das Lüfterrad läuft nicht immer mit. Leider geht diese Kupplung vom Lüfterrad auch schon mal kaputt, die Reparatur dürfte aber keine Schwierigkeit darstellen. Man muss nur darauf achten, dass es hier ein Links-Gewinde gibt, also entgegen der Laufrichtung. Typische häufig gebrauchte Ersatzteile sind dann natürlich noch die Wasserpumpe, der Zündverteiler und das Thermostat. Ihr seht schon, alles keine großen Sachen, die jedermann in der Regel auch selber machen kann.

Etwas teurer wird es dann schon wenn das Fahrzeug eine eingelaufene Nockenwelle hat oder das Lenkgetriebe undicht wird. Oft sind auch die Spurstangenköpfe bzw. die Querlenker defekt und fordern dann einen sofortigen Austausch.

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