BMW Z3 und Z4 – Sommerspaß aus Bayern

Sommerzeit ist Cabriozeit. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Cabriolet zuzulegen, findet auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein reichhaltiges Angebot. Im höherpreisigen Segment ist vor allem BMW sehr beliebt. Kein Wunder, das Design überzeugt. Doch beim Kauf ist Vorsicht geboten. Die beliebten Modelle Z3 und Z4 sollten im Vorfeld genau angesehen werden. Denn nicht alle Fahrzeuge haben die Jahre gut überstanden.

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Z3 und Z4 machen auch gebraucht viel Spaß. Allerdings sollte man bei der ersten Generation und US-Produktionen Vorsicht walten lassen Foto: © Bärbel selbst/pixelio.de

 

Seit BMW in den 90ern wieder begann, luftige Fahrzeuge zu bauen, ist das Interesse an den Modellen stetig gestiegen. Vor allem junge Leute schwören auf Z3 und Z4. Da Neufahrzeuge leider für viele unerschwinglich sind, wird häufig auf Gebrauchtwagen gegriffen. Doch hier lauern einige Stolperfallen, die man kennen sollte.

Vor allem bei den Modellen aus den Jahren 1996 bis 1998 sollten sich potentielle Käufer eine gesunde Skepsis bewahren. Die Fahrzeuge der ersten Jahre weisen – natürlich – noch viele Kinderkrankheiten auf, die erst in den folgenden Generationen ausgebessert wurden. Besonders sollte hier, wie im Grunde bei allen Cabriolets mit Softtop, auf das Verdeck geachtet werden, um kein undichtes Cabriolet zu erwischen. Zudem sollten Karosserie und Motor genau unter die Lupe genommen werden, wenn der BMW aus der US-Produktion kommt. Bei diesen Modellen machen vor allem defekte Thermostate, Zündspulen und Drosselklappen Probleme.

Ansonsten machen die flotten Cabrios aus dem Hause der Bayrischen Motorenwerke Spaß wie eh und je. Angst vor Rost muss man bei den Fahrzeugen nicht haben. Die Karosserie wurde von Haus aus einer umfassenden Vorsorge unterzogen, auch die Abgasanlage korrodiert kaum. Die Motorisierung ist mehr als ausreichend. Experten empfehlen den 2,5-Liter-Sechszylinder mit 195 PS, der sich durch eine hohe Laufruhe auszeichnet. Wer es etwas sportlicher möchte, greift zur M-Version des Z4. Der 325 PS starke Motor macht das knapp 1.500 Kilogramm leichte Gefährt zum Geschoss. Gut, dass da auch die Bremsen überdurchschnittlich gut greifen und der Z4 beim Crashtest des EuroNCAP mit vier Sternen gut abschnitt.

Die Qualität will allerdings auch bezahlt werden. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt müssen derzeit für ein frühes Modell des Z3 bis zu 5.000 Euro gezahlt werden. Ein Z4 schlägt mit mindestens 12.000 Euro zu Buche.

BMW Z3 und Z4 – Sommerspaß aus Bayern
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