Breite, oder schmale Reifen im Winter – Was macht den Unterschied?

Gabi Schoenemann / Pixelio.de

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Wer es sportlich mag, fährt mit breiten Reifen. Allerdings bieten die breiten Pneus nur im Sommer mehr Sicherheit, als ihre schmalen Kollegen. Da die Fläche breiter ist, lässt sich das Gewicht des Autos auf einer entsprechend größere Fläche verteilen. Somit haften Breitreifen im Sommer auf trockener Fahrbahn deutlich besser, als schmale Reifen. Im Winter und bei Regen sieht die Sache allerdings nicht mehr ganz so rosig aus. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie auch im Winter mit Breitreifen unterwegs sind.

Höhere Geschwindigkeit = verminderte Sicherheit?

Breitreifen sind in der Regel auf höhere Geschwindigkeiten zugelassen, als schmale Pneus. Auf welche Geschwindigkeit Ihre Winterreifen zugelassen sind, können Sie der Reifenkarkasse entnehmen. Neben Größe, Felgengröße und Lastindex befindet sich am Ende der Reihe ein Buchstabe, der als Geschwindigkeitsindex dient. Zum Beispiel: „L“ = 120km/h max. „Y“ = 300km/h max. Ihre Reifen dürfen nicht für eine höhere Geschwindigkeit zugelassen sein, als Ihr Fahrzeug! Umgekehrt ist es natürlich möglich. Gerade im Winter sollten Sie darauf achten, dass Ihre Sicherheit nicht unter der Sportlichkeit leidet. Breite Reifen geraten schneller in Aquaplaning und kommen auf nasser, oder schneenasser Fahrbahn schneller ins Schleudern, als schmale Reifen.

 

Winterreifen auch auf Alufelgen?

Breite Reifen sehen natürlich auf Alufelgen richtig toll aus. Doch diese sollten schon spezielle Felgen sein, deren Lackierung auch das Tausalz vertragen kann, von dem im Winter tonnenweise auf die Straßen verstreut wird. Besonders wichtig ist aber der Zustand der Reifen. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens 6mm Profiltiefe haben. Qualitätsreifen, gerade im Breitformat, sind im Winter sicherer, als billigere Modelle.

Breite, oder schmale Reifen im Winter – Was macht den Unterschied?
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