Britischer Luxus

Hugh Grant weiß ihn zu schätzen, James Bond jagte damit schurkische Bösewichter. Der Aston Martin ist seit nunmehr 100 Jahren der Inbegriff von britischem Luxus und rasanter Sportlichkeit. Nun haben die Engländer die Speerspitze ihrer Serienfahrzeuge erweitert und eine Cabrioversion des erfolgreichen Vanquish herausgebracht.

 

Mit der Motorisierung des Cabriolets hätte 007 keine Probleme, seinen Widersacher zu erwischen. Der 6,0-Liter-Zwölfzylinder hat eine Leistung von 573 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 620 Newtonmetern. Damit gelingt es dem Cabrio, die 100-km/h-Marke nach knappen vier Sekunden zu knacken. Beim Sprint ist bei flotten 295 km/h Schluss. Damit der schnelle Sportler auch rechtzeitig zum Stehen kommt, wurde er mit einer Carbon-Keramik-Bremse ausgestattet. Beim Bremsvorgang greifen dem Fahrer eine elektronische Bremskraftverteilung, ein Bremsassistent sowie eine Launch- und Traktionskontrolle unter die Arme.

Das Design des Vanquish Volante Cabriolet ist eng an die Optik des Vanquish Coupé angelehnt. Lediglich der Kofferraumdeckel wurde den aerodynamischen Verhältnissen angepasst. Unter dem Deckel wurde ein Raum von knapp 280 Litern gelassen. Aber man will ja mit dem Vanquish Volante Cabriolet auch keine Umzüge fahren. Das dreilagige Softtop verschwindet bei Knopfdruck nach 14 Sekunden im Kofferraum. Bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h kann das Verdeck elektronisch geöffnet werden.

Eine Besonderheit gibt es beim Fahrwerk. Da diese bei Cabriolets durch das fehlende Dach etwas stärker gefordert sind, müssen diese naturgemäß verstärkt werden, damit es nicht zu Verwindungen kommt. Diese Maßnahme macht das Cabriolet natürlich schwerer. Bei der Konstruktion des Vanquish Volante Cabriolet ist es allerdings gelungen, dass das Fahrzeug nur neun Kilogramm schwerer ist als das Coupé. Wie das? Carbon. Das Vanquish Volante Cabriolet ist in der Geschichte der Marke das erste offene Fahrzeug mit einem Carbonfahrwerk. Allerdings kosten die Besonderheiten des Vanquish Volante Cabriolet auch einiges. Ab Ende 2013 kann sich auch der Deutsche Autofahrer von den Qualitäten des Briten überzeugen. Zu einem Kaufpreis von mindestens 264.995 Euro.

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