Kategorie-Archiv: Ersatzteile von A bis Z

Der Kleine, der selbst bremst?

Assistenzsysteme im Kleinwagensegment bei VW Up & Co

VW UP!

Was gibt es heutzutage nicht alles an technischen Innovationen, die den Fahrer teurer Automodelle der Mittel- und Oberklasse das Fahren erleichtern helfen. Sie erkennen, ob der Fahrer einzuschlafen droht, ob er die Fahrspur verlässt, oder ob sich Hindernisse vor ihm befinden. Assistenzsysteme können Verkehrszeichen erkennen, können den toten Winkel der Außenspiegel selbsttätig überwachen, können den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug automatisch konstant halten, sie prüfen und regeln den Reifeninnendruck und sie können Fußgänger erkennen, selbst bei Nacht. Sie warnen uns akustisch, optisch oder durch Vibrationen von Lenksäule oder Fahrersitz.

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Der Mercedes GLK

Facelifting soll den Offroader stadttauglicher machen

Mercedes GLK

Mercedes startete 2008 mit seinem GLK einen mit dem optional erhältlichen Offroad-Paket auch in schwerem Gelände einsetzbaren SUV. Mit seinem kantigen, wuchtigen Erscheinungsbild, seiner steil gestellten Windschutzscheibe und der hohen Bodenfreiheit passte der GLK so gar nicht in das typische Klischee der SUVs. Nun arbeitete Mercedes hier nach, um seinen GLK „stadttauglicher“ zu machen. Äußerlich wurden die Hauptscheinwerfer neu gestaltet, die Vorderfront wurde durch ein LED-Tagfahrlicht aufgepeppt und die Heckleuchten verschmälert. Die veränderte Dachreling lockert jetzt den wuchtigen Auftritt des GLK etwas auf. Im Innenraum fällt als erstes auf, dass der Schalthebel der Automatik von der Mittelkonsole ans Lenkrad gewandert ist, auch die Luftaustrittsdüsen sind nunmehr rund und erinnern an den SLS. Neben der veränderten Optik wurden auch die Motoren überarbeitet, um den Verbrauch zu optimieren. Dies betrifft die gesamte Motorenpalette von 143 PS bis zu 306 PS, die jetzt über eine Start-Stopp-Automatik verfügen. Zusätzlich ist der GLK 220 und der GLK 250 als Bluetec-Version erhältlich, die der strengen Euro 6 – Abgasnorm gerecht wird. Das Paket der zusätzlichen Optionen ist auch umfangreicher geworden. Die Sicherheitsausstattungen wurden erweitert. Der aus der S-Klasse bekannte radargestützte Abstandsregel-Tempomat Distronic Plus soll zusammen mit dem präventiven Insassenschutzsystem PreSafe® die Insassen insbesondere vor Auffahrunfällen schützen. Erstmals verfügbar ist ein aus sechs Linsen bestehendes Rundum-Kamerasystem, das dem Fahrer eine 360-Grad-Aussenansicht gewährleistet. Die Anschaffungspreise sind leicht gestiegen, die Preisspanne reicht von 36 235 Euro bis 50 099 Euro, und die können sich dank umfangreicher Aufpreisliste noch verteuern.

Augen auf bei der Gebrauchtwagensuche

Familienkutsche und Luxus müssen sich nicht immer ausschließen

auto-im-vergleich.de / pixelio.de

Viele Leasingrückläufer kommen jetzt als junge Gebrauchtwagen mit 4 Jahren auf dem Buckel zurück auf den Automarkt, teilweise um 50% billiger im Vergleich zum Neupreis und auch aus Fahrzeugsegmenten, von denen man erst einmal denken würde, das sprengt unser Familienbudget.

Ganz oben auf der Wunschliste steht der BMW 3er Touring der Baureihe E91. Die fünfte Generation des 3er gibt es seit Frühjahr 2005 mit einer breiten Motorenpalette vom 320i als Vierzylinder mit 150 PS, über den 325i und den 330i als Sechszylinder mit 218 PS bzw. 258 PS. Ergänzt wurden die Motoren durch zwei Diesel, den 320d mit 168 PS und den 330d mit 231 PS. Im Herbst 2006 folgten dann die kleineren Motoren, der BMW 318i mit zunächst 129 PS, später mit 143 PS und der BMW 318d mit 122 PS. Die Baureihe des E91 war durch Direkteinspritzung bei den Benzinern und eine neue Common-Rail-Dieseltechnologie, sowie Start-Stopp-Automatik gekennzeichnet, die zu einer Reduzierung von Spritverbrauch und Schadstoffausstoß führten.2008 folgte schließlich eine Modellpflege, Front – und heckschürze wurden dezent verändert, die BMW-typische Niere wurde neugestaltet, die Außenspiegel wurden vergrößert und die Blinker hinten und die Bremsleuchten auf LED umgestellt. Das Laderaumvolumen des E91 liegt bei 460 Litern und kann durch die umklappbare Rücklehne bis auf 1385 Liter Stauvolumen vergrößert werden.

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Der Toyota AYGO

Ein Kleinwagen mit Niveau

Wer heutzutage auf der Suche nach einem passenden Kleinwagen, insbesondere für die Verwendung im urbanen Umfeld ist, kommt an Toyotas Aygo nicht vorbei. Während sein kleiner Bruder, der IQ,  auf dem deutschen Markt im Jahre 2011 nur insgesamt 1923 Exemplare verkaufen konnte, gehört der etwas größere AYGO seit seiner Markteinführung 2005 zu den Erfolgsschlagern von Toyota. Mit seiner Gesamtlänge von 3,43m, einer Breite von 1,615m und einem Wendekreis von nur 10,00m gehört der AYGO zu den kompakten Stadtflitzern, die klein und agil auf den Straßen unterwegs sind, in fast jede Parklücke passen, dabei  aber dennoch umweltschonend und sicher auftreten. Und trendig ist der AYGO auch allemal.

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Der Lexus GS 300

Ein hervorragendes Langstreckenfahrzeug mit hohem Komfort – Viel Auto fürs Geld

Der Lexus GS 300 blickt bereits auf 3 Generationen zurück. Ursprünglich sollte dieses Modell die Lücke schließen, die durch die den LS hinterlassen wurde, nach dem dieser für die Oberklasse konzipiert wurde. 1991 bis 1997, 1997 bis 2005 und 2005 bis heute fanden Modellwechsel statt. Dabei sollte der GS 300 in Deutschland als Konkurrent in der oberen Mittelklasse gegen eine übermächtige Allianz der deutschen Fabrikate aus Ingolstadt, München und Stuttgart antreten. Obgleich dieses Ziel nie erreicht wurde, zu mindestens was die Verkaufszahlen deutschlandweit angeht, kann sich der Lexus GS 300 durchaus im Vergleich zu Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse sehen lassen. Der GS 300 der dritten Generation verfügt über einen Reihen-Sechszylinder mit Benzindirekteinspritzung, der aus drei Litern Hubraum 249 PS bei einem maximalen Drehmoment von 310 Newtonmetern bei 3500 Umdrehungen herausholt. Damit erreicht die Tachonadel der Limousine nach 7,2 Sekunden die 100er Marke und wird erst bei 240 km/h an ihrer weiteren Vorwärtsbewegung gehindert. Besonders hervorzuheben ist die extreme Laufruhe des Sechszylinders, eigentlich wird man nur bei sportlicher Betätigung des Gaspedals daran erinnert, dass hier ein Verbrennungsmotor zum Einsatz kommt. Die Sechsgangautomatik schaltet butterweich.  Fahrwerk und Karosserie sind gepflegt aufeinander abgestimmt, so dass man das Gefühl hat, sanft über die Straße dahinzugleiten. Selbst bei  Höchstgeschwindigkeit zeigt der Drehzahlmesser nur wenig über 4000 Umdrehungen, wodurch der durchschnittliche Spritverbrauch auch bei sehr schnellem Fahren selten die 13-Liter-Marke übersteigt. Im Drittelmix ist der Lexus GS 300 mit 9,5 Litern auf 100 Kilometer angegeben.

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Der Ford Mondeo Titanium X

Noch besser ausgestattet und sehr luxuriös, der Ford Mondeo mit neuer Titanium X Ausstattung bietet neben edlem Leder und feinen Applikationen auch weitere Ausstattungsvarianten

Mit der neuen Titanium X Ausstattungsvariante haben die Kölner ab sofort einen richtig edlen Ford Mondeo im Angebot. Dabei sticht besonders die feine Premium-Lederausstattung ins Auge, denn hier sind u.a. Sitze, Türverkleidungen und sogar der obere Teil des Armaturenbetts mit edlem Windsor-Leder bezogen. Dabei hat man als Kunde sogar etwas Auswahl bei der Farbkombination des edlen Gestühls, zum einen bietet Ford die Kombi Grau-Beige und zu anderen Dunkel-Anthrazit an. Ebenso wird der Innenraum durch in Piano Lack-Schwarz gehaltenen Dekorleisten und Applikationen aufgewertet, Edelstahl-Einstiegsleisten mit „Mondeo“-Schriftzug setzen dem hochwertigen Eindruck noch das I-Tüpfelchen auf. Neben großen 18-Zöllern hat der Ford Mondeo Titanium X auch Tagfahrlicht, LED-Innenraumbeleuchtung und das Park-Pilot-System serienmäßig mit an Bord. Die Preise für den edlen Ford Mondeo starten bei 33.600 Euro, angetrieben wird der Titanium X von einem 2 Liter Motor mit EcoBoost-Technologie mit wahlweise 203 oder 240 PS. Neben der Luxusversion bietet Ford auch weitere Ausstattungspakete an. So werden sich Geschäftsmänner über das Business-Paket mit Navigationssystem und Touchscreen freuen, sportlich ambitionierte über das Power Paket mit Bi-Xenon sowie Abbiegelicht und Technikfreaks über das Technologiepaket mir tollen Sicherheitsfeatures. So sind im letzteren ein Fahrspur-, Fernlicht- und Tote-Winkel-Assistent und ein Müdigkeitswarner mit enthalten.

Kleiner Giftzwerg, die Kölner stellen ihren neuen Ford Fiesta ST vor

Die 180 PS starke Knallbüchse soll 2013 an den Start gehen und mit sportlichen Fahrleistungen überzeugen. Auch im neuen Ford Fiesta ST arbeitet dann ein starker EcoBoost-Motor

180 PS, Turbolader, Direkteinspritzung und eine variable Nockenwellenverstellung, das sind erstmal die wichtigsten technischen Eckdaten der Motorentechnik im neuen Ford Fiesta ST. Der EcoBoost-Motor holt aus nur 1,6 Litern Hubraum 180 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment, das soll reichen um den Flitzer in unter sieben Sekunden auf hundert zu ziehen und weiter bis auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das moderne Motorenkonzept im neuen Ford Fiesta ST soll dabei noch weniger verbrauchen und sauberer arbeiten als im Vorgänger. Bei der Abstimmung des Fahrwerks konnten die Ingenieure auf die vielen gesammelten Daten, aus dem Rally-Sport zurückgreifen und so auch neben den Fahrwerkseinstellungen, Komponenten wie die Fahrdynamikregelung und das ESP optimal anpassen. Der Fahrer hat in Zukunft so auch die Möglichkeit im neuen Ford Fiesta ST, durch drei wählbare Modi Einfluss auf die Dynamik des ST zu nehmen. Serienmäßig ist der Kölner auch mit einem Sicherheitssystem namens „MyKey“ ausgestattet. Durch dieses Tool kann der Besitzer des kleinen Sportwagens gezielt die Motor- und somit auch die Fahrleistungen des Ford Fiesta ST reduzieren und die Deaktivierung von Fahrassistenzsystemen ausschliessen. So können z.B. Unfälle von Fahranfängern verhindert werden, welche mit der Motorleistung des ST noch nicht zurechtkommen und sich unter Umständen überschätzen würden. Neben dieser sinnvollen Einrichtung wird der neue Ford Fiesta ST über eine umfangreiche Serienausstattung verfügen, so sind unter anderem Recaro-Sportsitze sowie ein sprachgesteuertes Kommunikations- und Entertainmentsystem serienmäßig mit an Bord.

 

Sportliche Neuheiten in Genf, Lotus Exige S Roadster und Sondermodell Lotus F1 Team Evora GTE

Lotus stellt auf dem Genfer Autosalon zwei neue Sportler vor, den neuen Lotus Exige S Roadster und den stärksten jemals gebauten Lotus F1 Team Evora GTE, als Sondermodell vor

Auch die britische Sportwagenschmiede Lotus präsentiert zur Zeit auf dem Genfer Autosalon zwei neue Modelle. Der Lotus Exige S Roadster, einer der leichtesten Roadster überhaupt wird von einem 3,5l großen V6 angetrieben, welcher von einem Turbolader unterstützt wird. Zu den genauen Leistungsdaten hat der Sportwagenhersteller bislang keine Angaben gemacht, eines ist aber sicher, der neue Lotus Exige S Roadster hat mächtig Dampf unter der Haube. Der offene Zweisitzer beschleunigt in nur vier Sekunden von null auf hundert  und erreicht ein Topspeed von rund 240 km/h. Geschaltet wird der Roadster mit einem klassischen Sechsgang-Schaltgetriebe, aber auch eine Automatikversion mit Schaltwippen am Lenkrad wird bald zur Verfügung stehen. Der neue Lotus Exige S Roadster ist kompromisslos auf Sport abgestimmt, so lässt sich in Verbindung mit dem optional erhältlichen Race Pack das Fahrwerk einstellen und sogar eine Launch Control steht dem Fahrer zur Verfügung. Wer es dann aber doch etwas gemütlicher mag, für den hat Lotus noch eine Komfortausstattung im Angebot.

Neben dem neuen Lotus Exige S Roadster zeigen die Briten noch ein weiteres Modell, den Lotus F1 Team Evora GTE. Das Sondermodell hat eine unlackierte Kohlefaserkarosserie und einen sportlich aufgewerteten Innenraum. Hier darf der Pilot auf schwarzen Leder-Schalensitzen mit goldenen Kedern Platz nehmen, um den 444 PS starken Lotus F1 Team Evora GTE zu bezwingen. Das Sondermodell ist der stärkste Lotus, der jemals in die Freiheit entlassen wurde. Der zwangsbeatmete V6 schüttelt seine Leistung locker aus dem Ärmel, nicht zuletzt deswegen, weil das Triebwerk mit dem Lotus F1 Team Evora GTE keine Mühe hat. Der Sportwagen überzeugt zudem mit einem perfekten Leistungsgewicht, da er noch einmal um weitere 100 Kilo, im Vergleich zum normalen Evora erleichtert wurde. Ab Mai diesen Jahres ist das Sondermodell zu haben, den Preis für das Spaßgerät hält Lotus allerdings noch geheim.

 

Das M am Heck und fast so wie eh und je, der neue BMW M135i auf dem Genfer Autosalon

Sechs Zylinder in Reihe, Heckantrieb und ein bisschen Understatement, ein M fast wie früher, der neue BMW M135i mit Doppelturbo-Zwangsbeatmung und 326 PS

Trotzdem auch bei BMW die altbekannten Sechsender so langsam aber sicher das Feld räumen müssen und durch diverse sparsame Turbovierzylinder ersetzt werden, gibt es für die eingefleischten Fans der Marke immer noch Hoffnung. Im Herbst nämlich erscheint der neue BMW M135i auf dem Markt und wird schon mal die Tage auf dem Autosalon in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zweitürer wird von einem 326 PS starken Reihensechszylinder mit Doppelturboaufladung und 450 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Viel Abstand zum BMW 1er M-Coupé gibt es nun nicht mehr und auch was die Fahrleistungen angeht nehmen sich beide Modell nicht mehr all zu viel. Den Sprint von null auf hundert schafft der neue BMW M135i in gut fünf Sekunden und bei 250 km/h Topspeed wird elektronisch abgeriegelt. Optisch gibt sich das Topmodell eher ein wenig zurückhaltend und trägt nicht zu dick auf, große Front- und Heckschürzen, breitere Radkästen und 18 Zoll große Felgen enttarnen den neuen BMW M135i. Rund 48.000 Euro wird die neue Sportwagen der M-GmbH kosten.

Royaler Lademeister, der neue Jaguar XF Sportbrake

Jaguar wagt nach nur mäßigem Erfolg in der Vergangenheit nun mit dem neuen Jaguar XF Sportbrake einen Neuanfang in der Welt der Kombis, welcher schon vor dem Modellstart im Herbst einen gelungenen Eindruck macht

Kombi und Jaguar? Da war doch schon mal was und ging völlig nach hinten los. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an den Jaguar Estate den keiner haben wollte. Ihm wurde besonders die Lastigkeit zum Ford Mondeo zum Verhängnis und so konnte sich der Kombi bei den Fans der englischen Nobelmarke nicht durchsetzen. Zudem fehlte dem Estate der typische Charakter der Marke mit dem Raubtier im Logo. Ganz anders sieht es aber beim neuen Jaguar XF Sportbrake aus, welcher auf nun auf dem Autosalon in Genf vorgestellt wird. Auf Basis des XF kommt der royale Lademeister im Herbst auf den Markt und startet bei rund 48.000 Euro Einstiegspreis. Dafür bekommt man aber schon rein optisch einen echten Hingucker vor die Tür gestellt, der zudem auch trotz der tief nach hinten verlaufenden Dachlinie das Potential zum echten Familienkombi hat. Bis zu 1675 Liter Ladevolumen stehen im Heck des neuen Jaguar XF Sportbrake zur Verfügung und überzeugen zusätzlich mit einem ebenen Ladeboden. Zum Modellstart wird es den Jaguar XF Sportbrake nur mit Dieselmotoren und einer Achtstufenautomatik von ZF geben. Die Selbstzünder leisten in mehreren Stufen zwischen 190 und 275 PS. Neben dem sportlichen, eleganten und pfiffig gemachten Design, was besonders am Heck der Raubkatze auffällt, bietet der neue Jaguar XF Sportbrake viel Platz und eine serienmäßig luftgefederte Hinterachse mit Niveauregulierung.