Kategorie-Archiv: Rund um’s Auto

Der Kleine, der selbst bremst?

Assistenzsysteme im Kleinwagensegment bei VW Up & Co

VW UP!

Was gibt es heutzutage nicht alles an technischen Innovationen, die den Fahrer teurer Automodelle der Mittel- und Oberklasse das Fahren erleichtern helfen. Sie erkennen, ob der Fahrer einzuschlafen droht, ob er die Fahrspur verlässt, oder ob sich Hindernisse vor ihm befinden. Assistenzsysteme können Verkehrszeichen erkennen, können den toten Winkel der Außenspiegel selbsttätig überwachen, können den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug automatisch konstant halten, sie prüfen und regeln den Reifeninnendruck und sie können Fußgänger erkennen, selbst bei Nacht. Sie warnen uns akustisch, optisch oder durch Vibrationen von Lenksäule oder Fahrersitz.

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Oberklassen-Hybriden im Kurzvergleich

Im Mai 2012 startet der Audi A8 Hybrid und im Juli 2012 folgt der Mercedes E 300 Bluetec Hybrid

Audi A8 Hybrid

Von außen ein gewohnter Anblick folgt nach dem  Audi A6  Hybrid nun auch die Hybridvariante für den A8. Unter der Motorhaube verrichteten ein Zweiliter-TFSI-Vierzylinder mit 155kW/211 PS und ein Elektromotor mit 40kW/54 PS ihren Dienst. Die Systemleistung von 180 kW/245 PS reicht für ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmetern. Damit beschleunigt der mit einer Achtstufenautomatik mit Freilauf ausgerüstete Audi A8 Hybrid immerhin in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 235 km/h. Dabei verbraucht er nach Werksangaben im EU-Mix 6,3l Super/100 km und ist mit einem CO2-Emissionswert von 147 g/km gelistet. Die Innenausstattung ist oberklassentypisch edel und stylisch, das Cockpit ist Audi typisch funktional und übersichtlich angelegt. Neuartig ist die verwendete Art der Geräuschminimierung im Innenraum – per Gegenschall über die Lautsprecher des Audiosystems soll ungewollten Geräuschen entgegengewirkt werden (Active Noise Control). Wie bei allen Hybriden ist auch beim Audi A8 Hybrid das Kofferraumvolumen durch die Lithium-Ionen-Batterie von ansonsten 510 Litern auf 335 Liter eingeschränkt. Auch der hohe Anschaffungspreis ab  77 700.-€ lässt den Audi A8 Hybrid im Vergleich zu leistungsstärkeren und dabei besser ausgestatteten, aber dennoch in Anschaffungspreis und Verbrauch günstigeren Modellen dergleichen Marke (z.B. Audi A8 3,0 TDI), nicht gerade punkten.

Mercedes E300 BlueTec Hybrid

Im Juli 2012 erfolgt der Verkaufsstart des Mercedes E 300 Bluetec Hybrid. Äußerlich kaum unterscheidbar wird  im E 300 Blutec Hybrid, aufbauend auf dem E 250 CDI, der bekannte Vierzylinder-Turbodiesel mit 2143 cm³ Hubraum und einer Leistung von 150 kW/204 PS von einem Elektromotor mit 20 kW unterstützt. Der Hybride ist mit einer Siebenstufenautomatik ausgestattet, beschleunigt in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht seine Spitzengeschwindigkeit bei 242 km/h. Nach Werksangaben soll dabei der Verbrauch im EU-Mix nur 4,2 Liter Diesel/100 km betragen. Der CO2-Emissionswert liegt bei 109 g/km. Mit diesen Verbrauchswerten wäre der 3750 Euro teurere E 300 Bluetec Hybrid eine echte Alternative zum E 250 CDI. Die Emissionszusatzabgabe im neuen Kfz-Steuersystem würde ebenfalls zunächst bei Zulassungen bis 2014 nicht anfallen. Der Mercedes E 300 Bluetec Hybrid soll ab 51 795.- Euro erhältlich sein.

Der Toyota AYGO

Ein Kleinwagen mit Niveau

Wer heutzutage auf der Suche nach einem passenden Kleinwagen, insbesondere für die Verwendung im urbanen Umfeld ist, kommt an Toyotas Aygo nicht vorbei. Während sein kleiner Bruder, der IQ,  auf dem deutschen Markt im Jahre 2011 nur insgesamt 1923 Exemplare verkaufen konnte, gehört der etwas größere AYGO seit seiner Markteinführung 2005 zu den Erfolgsschlagern von Toyota. Mit seiner Gesamtlänge von 3,43m, einer Breite von 1,615m und einem Wendekreis von nur 10,00m gehört der AYGO zu den kompakten Stadtflitzern, die klein und agil auf den Straßen unterwegs sind, in fast jede Parklücke passen, dabei  aber dennoch umweltschonend und sicher auftreten. Und trendig ist der AYGO auch allemal.

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Messung des Motorölstandes

Regelmäßige Kontrolle des Ölstandes verlängert das Motorleben

reschke / pixelio.de

Was vor langen Autofahrten, insbesondere vor Urlaubsreisen, oftmals selbstverständlich ist, wird im täglichen Leben meist vernachlässigt. Die Kontrolle der Flüssigkeitsstände, wie Kühlflüssigkeit und Bremsflüssigkeit, die Füllstände der Vorratsbehälter für die diversen Reinigungsflüssigkeiten für Scheiben und Scheinwerfern, sowie die Messung des Motorölstandes gehören genauso zur Reisevorbereitung, wie die Sichtkontrolle der Reifen und die Überprüfung der vorgeschriebenen Reifenfülldrücke. Die Prüfung von Fahrzeugbeleuchtung, inklusive der Bremsleuchten, sowie eine Bremsprobe sollten die Reisevorbereitung für das Fahrzeug abrunden. Diese Arbeiten stellen ein Minimum dar und gehören eigentlich zu den für Fahrzeuglenker selbstverständlichen Tätigkeiten, denn nur so kann die Verkehrstüchtigkeit des Fahrzeugs geprüft werden und damit auch den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung genüge getan werden. Empfehlenswert wäre es, die genannten Arbeiten alle 1000 km oder mindestens einmal im Monat durchzuführen, besser wäre noch bei jedem Tankstop.

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Der Lexus GS 300

Ein hervorragendes Langstreckenfahrzeug mit hohem Komfort – Viel Auto fürs Geld

Der Lexus GS 300 blickt bereits auf 3 Generationen zurück. Ursprünglich sollte dieses Modell die Lücke schließen, die durch die den LS hinterlassen wurde, nach dem dieser für die Oberklasse konzipiert wurde. 1991 bis 1997, 1997 bis 2005 und 2005 bis heute fanden Modellwechsel statt. Dabei sollte der GS 300 in Deutschland als Konkurrent in der oberen Mittelklasse gegen eine übermächtige Allianz der deutschen Fabrikate aus Ingolstadt, München und Stuttgart antreten. Obgleich dieses Ziel nie erreicht wurde, zu mindestens was die Verkaufszahlen deutschlandweit angeht, kann sich der Lexus GS 300 durchaus im Vergleich zu Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse sehen lassen. Der GS 300 der dritten Generation verfügt über einen Reihen-Sechszylinder mit Benzindirekteinspritzung, der aus drei Litern Hubraum 249 PS bei einem maximalen Drehmoment von 310 Newtonmetern bei 3500 Umdrehungen herausholt. Damit erreicht die Tachonadel der Limousine nach 7,2 Sekunden die 100er Marke und wird erst bei 240 km/h an ihrer weiteren Vorwärtsbewegung gehindert. Besonders hervorzuheben ist die extreme Laufruhe des Sechszylinders, eigentlich wird man nur bei sportlicher Betätigung des Gaspedals daran erinnert, dass hier ein Verbrennungsmotor zum Einsatz kommt. Die Sechsgangautomatik schaltet butterweich.  Fahrwerk und Karosserie sind gepflegt aufeinander abgestimmt, so dass man das Gefühl hat, sanft über die Straße dahinzugleiten. Selbst bei  Höchstgeschwindigkeit zeigt der Drehzahlmesser nur wenig über 4000 Umdrehungen, wodurch der durchschnittliche Spritverbrauch auch bei sehr schnellem Fahren selten die 13-Liter-Marke übersteigt. Im Drittelmix ist der Lexus GS 300 mit 9,5 Litern auf 100 Kilometer angegeben.

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Es ist Frühling – Alles macht neu

Mit der beginnenden Sommerzeit ist auch wieder einmal Badetag für viele Autos, doch bei der Fahrt in die Waschanlage gibt es einiges zu beachten, damit das Auto wieder sauber wird

Rainer Sturm / pixelio.de

Die Tage werden wieder länger, die Nächte sind frostfrei, die Uhren sind auf Sommerzeit umgestellt, – es ist Frühling. Die kalte Jahreszeit ist vergessen, jedoch haben Frost, Schnee, Tausalz und Streusplitt unserem „besten Stück“ ganz schön zugesetzt. Noch sind die Schäden unter einen dicken Schmutzschicht verborgen. Aber jetzt ist es Zeit für den Frühjahrsputz, nicht nur für die Wohnung, sondern natürlich auch für unseren fahrbaren Untersatz.

Eine Fahrt durch die Waschanlage sollte zur ersten Mängelbestandsaufnahme dienen. Achten Sie bei der Auswahl der Waschanlage auf eine möglichst schonende Waschart, wie zum Beispiel mit Gummibürsten oder Textillappen, aber auch auf den allgemeinen Zustand, wie Sauberkeit und Ordnung. Für die Wahl des Waschprogramms empfiehlt sich neben einer Intensivvorreinigung mit Dampfstrahler und der Grundreinigung eine Unterbodenpflege als Zusatzprogramm, bei der Unterboden und Radhäuser mit kräftigem Strahl gereinigt werden. Ein Rundgang um das nun mehr gewaschene Auto offenbart alle Schäden. Beginnen Sie mit der Windschutzscheibe und achten Sie insbesondere auf Steinschläge. Kleinere Reparaturen sind meistens ohne den Wechsel der Scheibe in Fachwerkstätten möglich und sind in der Regel über die Teilkasko kostenlos. Kontrollieren Sie die Wischergummis, sind die Gummilippen noch intakt? Reinigen Sie die Gummilippen mit einem weichen Lappen. Jetzt sollten die Scheibenwischer nicht mehr schmieren, ansonsten müssen die Wischergummis gewechselt werden. Und vergessen Sie nicht den Heckscheibenwischer, sofern vorhanden. Schaut man nun unter die Motorhaube, so stellt man fest, dass der Winter auch hier seine Spuren hinterlassen hat, sei es durch eine Schmutzschicht oder durch die weißen Salzablagerungen auf den Abdeckungen und Dämmmatten. Hier hilft eine Motorwäsche mit Hochdruckreiniger. Doch Vorsicht! Beim Umgang mit der Drucklanze des Dampfreinigers. Grundsätzlich gilt als Sicherheitsabstand mindestens 30 cm, nicht zulange auf einer Stelle halten, der hohe Druck kann Leitungen und Schläuche zerfetzen, besondere Vorsicht ist an Elektrik und Elektronik geboten. Im Zweifelfall sollte die Hochdruckreinigung einem Fachmann überlassen werden. Nach der Motorwäsche empfiehlt sich noch ein Blick auf die Flüssigkeitsstände, wie Motorölstand, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit und natürlich auf den Vorratsbehälter der Scheibenwaschanlage, ggf. der Scheinwerferwaschanlage oder der Intensivreinigungsanlage. Jetzt kann die Waschflüssigkeit mit den speziellen Winterzusätzen verbraucht werden und mit neuer sommertauglicher für klare Sicht ersetzt werden. Auch die Reifen sollten intensiv auf eventuell Schäden geprüft werden, meistens steht aber ohnehin der Wechsel auf die Sommerbereifung an.

Nach der Wäsche verdienen auch die Felgen ihr Augenmerk, nicht nur auf eventuelle Schäden, sondern auch auf Rückstände wie Bremsabrieb, der meistens bei maschineller Wäsche nicht vollständig entfernt wird. Hier muss unbedingt manuell nachgearbeitet werden, damit sich dieser Abrieb nicht dauerhaft in die Felgen einbrennt. Eine gründliche Innenraumreinigung rundet unseren Frühjahrsputz ab. Bleibt noch die Sichtkontrolle des Lacks auf Schäden. Empfehlenswert zur Beseitigung von Kratzern ist eine Vorbehandlung mit feinem 2000er Schleifpapier und eine anschließende ausgiebige Politurbehandlung. Hierbei kann jedoch der Laie mehr Fehler machen als ihm lieb sind, derartige Arbeiten sollten einem Fachmann überlassen bleiben. Im Übrigen empfiehlt es sich durchaus, eine Fahrzeugaufbereitung durch den Profi durchführen zu lassen, sie umfasst alle Arbeiten von der Wäsche bis zur Lackpflege und das Ergebnis ist ein Auto wie neu.

Toyota´s Bestseller, der Toyota Yaris

Toyota, das als drittgrößtes Unternehmen weltweit gilt, hat mit knapp neun Millionen verkauften Autos pro Jahr den Platz des größten Automobilherstellers eingenommen. Die Unternehmensgründung fand bereits im Jahr 1937 statt. Seit 1992 ist Toyota stark auf die Schonung der Umwelt orientiert. Schon die Produktion des Hybridfahrzeugs Toyota Prius war ein großer Punkt des neuen Umweltbewusstseins. Bislang wurden bereits 2,4 Millionen dieser Fahrzeuge von Toyota produziert und verkauft.

Einer der besten Verkaufsschlager, ist der rundumerneuerte Toyota Yaris der seit 15. Oktober letzten Jahres bei den Händlern zu bewundern und zu erwerben ist. Toyota verzichtet auf ein spektakuläres Auftreten und bleibt bei gewohntem und altbewährtem Design, jedoch in einer neuen Ausführung. Der Kleine ist jetzt um 10 Zentimenter länger und ist somit geräumiger als das Vorgängermodell. Die Stupsnase des aktuellen Toyota Yaris ist das neue Markengesicht des Kleinen. Die Keilform ist für Autokenner keine wirkliche Überraschung aber zweckmäßig. Im Innenraum des Toyota Yaris wurde durch weiter auseinander stehende Achsen mehr Platz geschaffen was nun auch großen Menschen gestattet auf der Rückbank Platz zu nehmen. Die aktuelle Ausführung des Toyota Yaris, hat hinter dem Lenkrad platzierte Rundanzeigen. Eine Neuheit in diesem Fahrzeug ist ein Multimedia-System mit 6,1 Zoll Touch Display. Hier ist vom Radio bis hin zu Rückfahrkamera alles enthalten. Gegen einen Aufpreis kann ein Navi integriert werden. Im Fahrwerk befinden sich diverse Autoteile aus Aluminium, welche das Gewicht des Toyota Yaris reduzieren, deshalb ist der durchschnittliche Verbrauch um 0,6 Liter auf 100 Kilometer gesunken. Der Komfort beim Fahren den der Innenraum erahnen lässt ist größtenteils auf der Strecke geblieben. Die Lenkung ist viel zu leichtgängig und wirkt während der Fahrt etwas hölzern. Im Vergleich zum Ford Fiesta kostet der neue Yaris um die 1.000 € weniger, bei gleich Ausstattung. Da kann Toyota wieder in gewohnter Weise glänzen. Der aktuelle Toyota Yaris ist in verschiedenen Ausführungen ab etwa 12.000 € zu haben.

Der Ford Mondeo Titanium X

Noch besser ausgestattet und sehr luxuriös, der Ford Mondeo mit neuer Titanium X Ausstattung bietet neben edlem Leder und feinen Applikationen auch weitere Ausstattungsvarianten

Mit der neuen Titanium X Ausstattungsvariante haben die Kölner ab sofort einen richtig edlen Ford Mondeo im Angebot. Dabei sticht besonders die feine Premium-Lederausstattung ins Auge, denn hier sind u.a. Sitze, Türverkleidungen und sogar der obere Teil des Armaturenbetts mit edlem Windsor-Leder bezogen. Dabei hat man als Kunde sogar etwas Auswahl bei der Farbkombination des edlen Gestühls, zum einen bietet Ford die Kombi Grau-Beige und zu anderen Dunkel-Anthrazit an. Ebenso wird der Innenraum durch in Piano Lack-Schwarz gehaltenen Dekorleisten und Applikationen aufgewertet, Edelstahl-Einstiegsleisten mit „Mondeo“-Schriftzug setzen dem hochwertigen Eindruck noch das I-Tüpfelchen auf. Neben großen 18-Zöllern hat der Ford Mondeo Titanium X auch Tagfahrlicht, LED-Innenraumbeleuchtung und das Park-Pilot-System serienmäßig mit an Bord. Die Preise für den edlen Ford Mondeo starten bei 33.600 Euro, angetrieben wird der Titanium X von einem 2 Liter Motor mit EcoBoost-Technologie mit wahlweise 203 oder 240 PS. Neben der Luxusversion bietet Ford auch weitere Ausstattungspakete an. So werden sich Geschäftsmänner über das Business-Paket mit Navigationssystem und Touchscreen freuen, sportlich ambitionierte über das Power Paket mit Bi-Xenon sowie Abbiegelicht und Technikfreaks über das Technologiepaket mir tollen Sicherheitsfeatures. So sind im letzteren ein Fahrspur-, Fernlicht- und Tote-Winkel-Assistent und ein Müdigkeitswarner mit enthalten.

Kleiner Giftzwerg, die Kölner stellen ihren neuen Ford Fiesta ST vor

Die 180 PS starke Knallbüchse soll 2013 an den Start gehen und mit sportlichen Fahrleistungen überzeugen. Auch im neuen Ford Fiesta ST arbeitet dann ein starker EcoBoost-Motor

180 PS, Turbolader, Direkteinspritzung und eine variable Nockenwellenverstellung, das sind erstmal die wichtigsten technischen Eckdaten der Motorentechnik im neuen Ford Fiesta ST. Der EcoBoost-Motor holt aus nur 1,6 Litern Hubraum 180 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment, das soll reichen um den Flitzer in unter sieben Sekunden auf hundert zu ziehen und weiter bis auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das moderne Motorenkonzept im neuen Ford Fiesta ST soll dabei noch weniger verbrauchen und sauberer arbeiten als im Vorgänger. Bei der Abstimmung des Fahrwerks konnten die Ingenieure auf die vielen gesammelten Daten, aus dem Rally-Sport zurückgreifen und so auch neben den Fahrwerkseinstellungen, Komponenten wie die Fahrdynamikregelung und das ESP optimal anpassen. Der Fahrer hat in Zukunft so auch die Möglichkeit im neuen Ford Fiesta ST, durch drei wählbare Modi Einfluss auf die Dynamik des ST zu nehmen. Serienmäßig ist der Kölner auch mit einem Sicherheitssystem namens „MyKey“ ausgestattet. Durch dieses Tool kann der Besitzer des kleinen Sportwagens gezielt die Motor- und somit auch die Fahrleistungen des Ford Fiesta ST reduzieren und die Deaktivierung von Fahrassistenzsystemen ausschliessen. So können z.B. Unfälle von Fahranfängern verhindert werden, welche mit der Motorleistung des ST noch nicht zurechtkommen und sich unter Umständen überschätzen würden. Neben dieser sinnvollen Einrichtung wird der neue Ford Fiesta ST über eine umfangreiche Serienausstattung verfügen, so sind unter anderem Recaro-Sportsitze sowie ein sprachgesteuertes Kommunikations- und Entertainmentsystem serienmäßig mit an Bord.

 

Sportliche Neuheiten in Genf, Lotus Exige S Roadster und Sondermodell Lotus F1 Team Evora GTE

Lotus stellt auf dem Genfer Autosalon zwei neue Sportler vor, den neuen Lotus Exige S Roadster und den stärksten jemals gebauten Lotus F1 Team Evora GTE, als Sondermodell vor

Auch die britische Sportwagenschmiede Lotus präsentiert zur Zeit auf dem Genfer Autosalon zwei neue Modelle. Der Lotus Exige S Roadster, einer der leichtesten Roadster überhaupt wird von einem 3,5l großen V6 angetrieben, welcher von einem Turbolader unterstützt wird. Zu den genauen Leistungsdaten hat der Sportwagenhersteller bislang keine Angaben gemacht, eines ist aber sicher, der neue Lotus Exige S Roadster hat mächtig Dampf unter der Haube. Der offene Zweisitzer beschleunigt in nur vier Sekunden von null auf hundert  und erreicht ein Topspeed von rund 240 km/h. Geschaltet wird der Roadster mit einem klassischen Sechsgang-Schaltgetriebe, aber auch eine Automatikversion mit Schaltwippen am Lenkrad wird bald zur Verfügung stehen. Der neue Lotus Exige S Roadster ist kompromisslos auf Sport abgestimmt, so lässt sich in Verbindung mit dem optional erhältlichen Race Pack das Fahrwerk einstellen und sogar eine Launch Control steht dem Fahrer zur Verfügung. Wer es dann aber doch etwas gemütlicher mag, für den hat Lotus noch eine Komfortausstattung im Angebot.

Neben dem neuen Lotus Exige S Roadster zeigen die Briten noch ein weiteres Modell, den Lotus F1 Team Evora GTE. Das Sondermodell hat eine unlackierte Kohlefaserkarosserie und einen sportlich aufgewerteten Innenraum. Hier darf der Pilot auf schwarzen Leder-Schalensitzen mit goldenen Kedern Platz nehmen, um den 444 PS starken Lotus F1 Team Evora GTE zu bezwingen. Das Sondermodell ist der stärkste Lotus, der jemals in die Freiheit entlassen wurde. Der zwangsbeatmete V6 schüttelt seine Leistung locker aus dem Ärmel, nicht zuletzt deswegen, weil das Triebwerk mit dem Lotus F1 Team Evora GTE keine Mühe hat. Der Sportwagen überzeugt zudem mit einem perfekten Leistungsgewicht, da er noch einmal um weitere 100 Kilo, im Vergleich zum normalen Evora erleichtert wurde. Ab Mai diesen Jahres ist das Sondermodell zu haben, den Preis für das Spaßgerät hält Lotus allerdings noch geheim.