Kategorie-Archiv: Rund um’s Auto

Das M am Heck und fast so wie eh und je, der neue BMW M135i auf dem Genfer Autosalon

Sechs Zylinder in Reihe, Heckantrieb und ein bisschen Understatement, ein M fast wie früher, der neue BMW M135i mit Doppelturbo-Zwangsbeatmung und 326 PS

Trotzdem auch bei BMW die altbekannten Sechsender so langsam aber sicher das Feld räumen müssen und durch diverse sparsame Turbovierzylinder ersetzt werden, gibt es für die eingefleischten Fans der Marke immer noch Hoffnung. Im Herbst nämlich erscheint der neue BMW M135i auf dem Markt und wird schon mal die Tage auf dem Autosalon in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zweitürer wird von einem 326 PS starken Reihensechszylinder mit Doppelturboaufladung und 450 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Viel Abstand zum BMW 1er M-Coupé gibt es nun nicht mehr und auch was die Fahrleistungen angeht nehmen sich beide Modell nicht mehr all zu viel. Den Sprint von null auf hundert schafft der neue BMW M135i in gut fünf Sekunden und bei 250 km/h Topspeed wird elektronisch abgeriegelt. Optisch gibt sich das Topmodell eher ein wenig zurückhaltend und trägt nicht zu dick auf, große Front- und Heckschürzen, breitere Radkästen und 18 Zoll große Felgen enttarnen den neuen BMW M135i. Rund 48.000 Euro wird die neue Sportwagen der M-GmbH kosten.

Royaler Lademeister, der neue Jaguar XF Sportbrake

Jaguar wagt nach nur mäßigem Erfolg in der Vergangenheit nun mit dem neuen Jaguar XF Sportbrake einen Neuanfang in der Welt der Kombis, welcher schon vor dem Modellstart im Herbst einen gelungenen Eindruck macht

Kombi und Jaguar? Da war doch schon mal was und ging völlig nach hinten los. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an den Jaguar Estate den keiner haben wollte. Ihm wurde besonders die Lastigkeit zum Ford Mondeo zum Verhängnis und so konnte sich der Kombi bei den Fans der englischen Nobelmarke nicht durchsetzen. Zudem fehlte dem Estate der typische Charakter der Marke mit dem Raubtier im Logo. Ganz anders sieht es aber beim neuen Jaguar XF Sportbrake aus, welcher auf nun auf dem Autosalon in Genf vorgestellt wird. Auf Basis des XF kommt der royale Lademeister im Herbst auf den Markt und startet bei rund 48.000 Euro Einstiegspreis. Dafür bekommt man aber schon rein optisch einen echten Hingucker vor die Tür gestellt, der zudem auch trotz der tief nach hinten verlaufenden Dachlinie das Potential zum echten Familienkombi hat. Bis zu 1675 Liter Ladevolumen stehen im Heck des neuen Jaguar XF Sportbrake zur Verfügung und überzeugen zusätzlich mit einem ebenen Ladeboden. Zum Modellstart wird es den Jaguar XF Sportbrake nur mit Dieselmotoren und einer Achtstufenautomatik von ZF geben. Die Selbstzünder leisten in mehreren Stufen zwischen 190 und 275 PS. Neben dem sportlichen, eleganten und pfiffig gemachten Design, was besonders am Heck der Raubkatze auffällt, bietet der neue Jaguar XF Sportbrake viel Platz und eine serienmäßig luftgefederte Hinterachse mit Niveauregulierung.

Ferraris Neuheit in Genf, der Ferrari F12 Berlinetta

Er ist der Nachfolger des 599 und das stärkste Pferd aus Maranello, welches jemals in die Freiheit entlassen wurde, der Ferrari F12 Berlinetta mit 740 PS starkem V12

Das V12-Kraftwerk des neuen Ferrari F12 Berlinetta holt aus rund 6,3 Litern Hubraum ungeheure 740 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 690 Newtonmetern. Dabei liegen schon ab 2500 Umdrehungen 80 Prozent der vollen Motorleistung an, somit verwundert es nicht, dass der neue Ferrari F12 Berlinetta in nur 3,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Nach 8,5 Sekunden überfliegt die Tachonadel schon die 200er-Marke und erst bei 340 Kilometern in der Stunde setzt die Physik dem Vorwärtsdrang des Ferrari F12 Berlinetta ein Ende. Dabei feuert der V12 seine Melodie mit bis zu 8700 Umdrehungen ungehemmt ins Freie, das F1-Doppelkupplungsgetriebe reißt dabei die Gänge ganz nach Motorsportmanier im Millisekundenbereich durch die Gassen. Auch das Fahrverhalten des neuen Ferrari F12 Berlinetta dürfte dank Transaxlebauweise seinen Teil zum einzigartigen Fahrerlebnis mit dem Rosso-Berlinetta-roten Sportwagen beitragen. Die neue Speerspitze aus Maranello wird auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und soll Anfang 2013 dann auf den Markt kommen, die Preise für den leidenschaftlich-gestylten Ferrari F12 Berlinetta sind allerdings noch nicht bekannt, dürften sich aber auf Supersportwagenniveau bewegen.

Schneller Schwedenhappen, der Volvo V60 T6 AWD mit kräftiger PS-Spritze

Volvo´s Haustuner Polestar bietet für den Volvo V60 T6 AWD und viele weitere Modelle des schwedischen Autobauers eine ordentliche und günstige Leistungssteigerung an

Eine elektronische PS-Spritze bietet der schwedische Motorsportspezialist Polestar für viele Volvo-Modelle an. Schon in der Vergangenheit hat der Autobauer mit dem Tuner vor allem im Motorsport, bei den diversen Tourenwagen-Rennserien zusammengearbeitet. Nun bieten beide Unternehmen z.B. für den Volvo V60 T6 AWD eine Leistungssteigerung um 25 PS und 40 Newtonmeter mehr Drehmoment an. Erreicht wird das Leistungs-Plus durch eine spezielle Motorsteuerung, der Kombi überträgt nun 329 PS an alle vier Räder, ohne dabei zu übertreiben. Man sieht dem Volvo V60 T6 AWD seine Power schon im Serienzustand kaum an, ein echter Wolf im Schafspelz also und die Fahrleistungen des unscheinbaren Familienkombis können sich sehen lassen. Nach nur 5,9 Sekunden ist der Sprint von null auf hundert erledigt, immerhin drei Zehntel schneller also ohne das Motortuning. Wie auch bei dem 304 PS starken Serienmodell, regelt der Volvo V60 T6 AWD bei 250 km/h Höchstgeschwindigkeit elektronisch ab. Trotz der Leistungssteigerung und geballter Power, soll sich der Schwede beim Spritkonsum zurückhalten und mit laut Hersteller mit nur etwas über zehn Litern auf 100 Kilometern auskommen. Dank des Allradantriebs mit elektronischer Haldex-Kupplung hat der schelle Schwedenhappen keine Traktionsprobleme und liegt sicher in der Spur, das Schalten im Volvo V60 T6 AWD übernimmt übrigens eine Sechsstufen-Automatik, welche die Gänge sanft und zügig durchschaltet. Die Leistungssteigerung von Polestar ist auch für viele weitere Volvo-Modelle und Ausstattungsvarianten erhältlich. Dabei ist das Motortuning mit nicht einmal 1200 Euro sogar recht günstig zu haben und verhilft u.a. auch dem Volvo-D5-Dieselmotor zu einer 15 PS leistungskur. Nach dem Eingriff dieselt der Selbstzünder mit nunmehr 230 PS durch die Lande.

Genf 2012: Exklusive Studie des neuen Seat Toledo

Nach drei Jahren ohne einen Nachfolger, zeigen die Spanier auf dem Genfer Automobilsalon die seriennahe Studie des neuen Seat Toledo

Nach nunmehr drei Jahren erscheint wieder ein alter Bekannter auf der Bildfläche. Die spanische VW-Tochter Seat stellt auf dem Genfer Autosalon (08. bis 18. März 2012) eine Studie des neuen und zukünftigen Seat Toledo vor. Bereits im nächsten Jahr soll die neue Stufenheck-Limousine auf den Markt kommen. Optisch trägt der Seat Toledo schon jetzt das typische Seat-Gesicht, mit breiten Scheinwerfern und dem trapezförmigen Grill. In der Frontschürze dominieren dabei große Lufteinlässe und verleihen dem Spanier viel Sportlichkeit. Die nach hinten leicht geschwungene Dachlinie des neuen Seat Toledo erfährt durch eine scharfe Kante  am Heck ein jähes Ende. Dieses wiederum wirkt nicht zuletzt wegen den breiten Leuchten recht eigenständig. Der Innenraum des neuen Seat Toledo soll bis zu fünf Personen großzügig Platz bieten und auch das Gepäckabteil dürfte mit 500 Litern Ladevolumen kaum Wünsche offen lassen. Bei Bedarf lassen sich sogar in nur wenigen Handgriffen die Rückenlehnen umlegen und es soll eine große Ladefläche z.B. für den langen und sperrigen Einkauf aus dem Baumarkt entstehen. Die Studie des neuen Seat Toledo macht zudem einen hochwertigen Eindruck, edle Materialien und feines Leder lassen schon Luxusgefühle aufkommen. Motorenseitig dürfte sich der Spanier in Zukunft die Antriebe mit seinen Konzernkollegen teilen. Sparsame Turbodiesel und leistungsstarke Benziner mit Direkteinspritzung aus dem VW-Regal, dürften dann nach immerhin vier Jahren Pause, auch im neuen Seat Toledo 2013 zum Einsatz kommen.

„And the Winner is“…der Opel Ampera Auto des Jahres 2012

Der Opel Ampera und sein amerikanisches Pendant, der Chevrolet Volt wurden zum Auto des Jahres 2012 gewählt

Schon seit 1964 wird die Auszeichnung “ Car of the Year“ verliehen, erstmals ging der Preis übrigens an einen Rover 2000, welcher sich seinerzeit gegen die Konkurrenz durchsetzten konnte und so den ersten Platz erreicht hat. Seitdem waren schon viele Automarken erfolgreich und sicherten sich den Titel. Die meisten Auszeichnungen staubte dabei der italienische Autobauer Fiat ab, gefolgt von Renault und Ford. Nach Deutschland ging der „Auto des Jahres“-Preis zuletzt im Jahr 1992, wo der VW Golf 3 den Spitzenplatz belegte.

In diesem Jahr ging der Titel an den Opel Ampera und sein Schwestermodell den  Chevrolet Volt. Beide Elektroautos konnten sich gegen den VW UP! und den Ford Focus durchsetzen und fuhren den Sieg mit 330 Punkten nach Hause. Bewertet wurden dabei mehrere Kriterien, wie z.B. die Innovation des Autos, die Qualität und das Design. Aber auch das Preis-Leistungsverhältnis wurde von den 59 Jurymitgliedern, aus 23 Ländern bewertet. Der Opel Ampera machte dabei die beste Figur und ließ seine Mitstreiter klar hinter sich. Diese waren neben UP! und Focus, der Citroën DS5, der Range Rover Evoque, der Fiat Panda und der Toyota Yaris.

 

Praktischer, der neue Audi A1 Sportback

Als Fünftürer ist der neue Audi A1 Sportback viel praktischer und der relativ geringe Aufpreis ganz gut angelegt

Für rund 850 Euro mehr bekommt man seit Anfang Februar den Audi A1 auch als Sportback mit fünf Türen. Mehr Platz bietet der Ingolstädter zwar keinen, dafür ist er aber im Gegensatz zum Dreitürer wesentlich praktischer und es lässt sich viel entspannter ein- und aussteigen. Was die Außenmaße des Audi A1 Sportback angeht, bleibt zumindest in der Länge alles gleich, die Türen sind kürzer als vorher, die Dachlinie dafür etwas verlängert und in der Höhe und Breite, ist der Audi A1 Sportback jeweils um sechs Millimeter gewachsen. Auch unter der Haube des Kleinwagens bleibt soweit alles beim Alten, im Sommer runden aber zwei neue Motoren das Angebot ab. Zum einen schicken die Ingolstädter einen neuen und 143 PS starken Zweiliter TDI und einen neuen 1,4l TFSI mit 140 PS ins Rennen. Der Benziner verfügt dann auch über eine spritsparende Zylinderabschaltung und soll mit nur 4,7 Litern auch 100 Kilometern auskommen. Ebenso unverändert bleibt die hochwertige Verarbeitung des Audi A1 Sportback, dessen Einstiegspreis rund 17.000 Euro beträgt.

Quirlig und Charmant, der Renault Twingo

Nun ist der Renault Twingo endlich wie eh und je unterwegs und erobert mit seinen Kulleraugen wieder viele Frauenherzen

Der aktuelle Renault Twingo wird seinem Image wieder gerecht und verführt mit seinen Kulleraugen die Damenwelt. Lange Zeit sah das ja ein wenig anders aus und der Twingo wurde zum langweiligen Stadtauto, das an jeder Ecke steht degradiert. Nun sind die biederen Zeiten aber vorbei und der Renault Twingo gibt sich wie eh und je, provoziert mit seinen neuen frechen Farben und überzeugt mit einer reichhaltigen Ausstattung, denn selbst in der 9990 Euro teuren Basisversion, sind bereits elektrische Fensterheber und sogar ein Tempomat, sowie Nebelscheinwerfer serienmäßig mit an Bord. Angetrieben wird der quirlige Renault Twingo unter anderem von einem 1,2l großen Reihenvierzylinder mit 75 PS, der allerdings erst bei hohen Drehzahlen zum Leben erweckt wird. Dann wird der kleine Franzose bis zu 170 Sachen schnell, lässt sich diesen Umstand dann allerdings auch eine Kleinigkeit kosten und verbraucht rund sieben Liter auf 100 km. Das Fahrwerk des Renault Twingo ist nicht das beste, dafür stimmen aber Komfort und Lenkung, außerdem überzeugt der putzige Kleinwagen mit viel Charme und einigen liebevollen Details.

Kurz notiert: Hohes Verletzungsrisiko bei Unfällen mit SUVs

Bei einem Crashtest des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden mehrere SUV´s  geschrottet. Dabei sollte herausgefunden werden in wie weit sich der Zusammenstoß mit einem SUV, für einen deutlich kleineren PKW auswirkt. Bei dem Crashtest wurden die SUVs mit 40 Kilometern pro Stunde in die Flanken verschiedener Kompaktklasse-Kombis gesteuert. Dabei kam heraus, dass das Verletzungsrisiko der Insassen in den kleineren Autos sehr hoch ist. Fürchten braucht man sich deswegen aber nicht, denn laut einer Statistik kommt es nicht häufiger zu Unfällen mit SUVs, wie mit anderen Autos.

Elektroflitzer für die Stadt, der neue Opel Rak-e

Das futuristische Elektromobil Opel Rak-e soll 12.000 Euro kosten und könnte schon bald in Serie gehen

Der neue Opel Rak-e, eine futuristischer Elektroflitzer könnte schon bald in Serie gehen. Die kleine Studie soll hauptsächlich Großstädter und in einer gedrosselten Version sogar Jugendliche ab 16 Jahren Mobil machen. So können junge Leute schon früh für die Marke Opel begeistert werden. Der Opel Rak-e ist simpel konstruiert und verzichtet auf teure Materialien z.B. zur Gewichtsreduzierung. Ein stabiler Gitterrohrahmen aus Stahl genügt als Plattform, die Außenhaut des Opel Rak-e besteht aus umweltfreundlichem und recycelbarem Kunststoff. Angetrieben wird der 12.000 Euro teure Elektroflitzer von einem rund 50 PS starken Elektromotor. Dieser beschleunigt den Opel Rak-2 auf bis zu 120 Stundenkilometer und das gut 100 Kilometer weit. Das Elektromobil fällt besonders durch sein futuristisches Design auf, genauso Zukunftsweisend ist auch die Technik des Opel Rak-e, denn die wichtigsten Funktionen wie das Öffnen der großen Kunststoffscheibe, können über ein Mobiltelefon gesteuert werden. Ob und wann das Elektromobil in dem übrigens zwei Personen Platz haben auf den Markt kommt, ist bisher nicht bekannt. Schlecht wäre dieser Schritt für die Rüsselsheimer aber nicht, denn der Opel Rak-e dürfte durchaus Erfolg haben.