Chevrolet Corvette 427 Convertible Collector Edition

Natürlich. Man(n) braucht nur ein Auto um von A nach B zu kommen. Natürlich achten wir alle auf die Umwelt und möchten nun ein Fahrzeug welches möglichst wenig verbraucht und dementsprechend auch wenig Abgase in die Luft bläst. Doch ab und zu, da kommt es noch durch – das männliche Ur-Gen – wir wollen “Es” beherrschen, wir wollen “Es” erleben und vor allem wollen wir “Es” besitzen. Es ist in dem Fall die 427 Convertible Collector Edition vom aktuellen Chevrolet Corvette Cabrio. Da reicht es dann doch auch, dass dieses Fahrzeug nur 13,8 Liter auf 100 km verbraucht um das gerade noch erwähnte “grüne” Gewissen zu beruhigen, oder?

© Chevrolet 2012

Nächstes Jahr feiern wir den 60. Geburtstag der Corvette. Aus dem Grund gibt es hier auch im Innenraum diverse “60th anniversary” Logos und Stickereien. Im Innenraum gibt es Leder, blaues Leder – “Diamond Blue” nennt man die Farbe des Interieur. Ein Kontrast zum kühlen “Arctic White” – der weißen Aussenlackierung die mich alles andere als kalt lässt. Die Zierstreifen (die übrigens auch einen Namen bekommen haben (Pearl Silver Blue)) hätte Chevrolet, meiner Meinung nach, aber auch weglassen können.

Hah, nun hätte ich schon fast den Motor vergessen zu erwähnen, doch das ist ein wahres Highlight! Der 7,0 Liter V8 lässt 512 Pferdestärken los galoppieren. 512 PS, 7.0 Liter Hubraum, V8 – STICHT! Von 0 auf 100 dürfte es dann in 4,2 Sekunden gehen, wenn das maximale Drehmoment von 637 Nm nicht die Reifen in Rauch aufgehen lässt und der Fahrer die Kraft auf die Straße bekommt. Die Kraftübertragung erfolgt übrigens über ein 6-Gang Schaltgetriebe und das bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h. Preis? Los geht es bei ca. 101.000 €, eine Kampfansage? Ein Kampfpreis? Da müssen einige Hersteller sicherlich schlucken, denn wo gibt es so viel Leistung für so “wenig” Geld? Das war nun nicht einmal ironisch gemeint. Die Corvette als Cabrio ist auch in der Sonderedition 427 in Deutschland bestellbar – ob wir viele davon auf der Straße erleben, hören und spüren dürfen? Ich glaube es nicht – leider!

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