Chrom – Was ist erlaubt?

Chrom ist sehr beliebt, wenn es darum geht, ein Auto optisch aufzuwerten. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, doch welche sind das und was sollte man dabei beachten? Gibt es sogar ein zu viel an Chrom oder kann davon gar nicht genug am Auto sein? Mehr zu dem Thema Chrom am Auto hier.

 

Es sei schon einmal vorweggesagt, dass es keine gesetzlichen Vorschriften dazu gibt, wo Chrom am Fahrzeug erlaubt ist. Wo es nicht erlaubt ist, ist jedoch recht deutlich. So steht natürlich außer Frage, dass alle Sichtscheiben frei bleiben müssen, was fürs Fahren ja auch Sinn macht. Auch bei der Menge ist das so eine Sache. Wenn man den TÜV fragt, dann bekommt wenig bis gar keine Antwort. Grundsätzlich aber gibt der Gesetzgeber vor, dass Wagen die nicht ausschließlich Showzwecken dienen, maximal 10 % der sichtbaren Oberfläche verchromt haben dürfen. Alles andere spiegelt einfach zu stark und lenkt andere Verkehrsteilnehmer ab. Für ein voll verchromtes Auto bekommt man also keine Zulassung.

Aber wenn wir ehrlich sind, ein komplett verchromtes Auto hat auf jeden Fall Stil und fällt auf, wie ein bunter Hund. Wenn man schon an die Effekte denkt. Jedes bisschen Licht reflektiert in der Oberfläche. Wer also nur zu Showzwecken ein Auto verchromen möchte, hat zwei Möglichkeiten:

  1. Den Weg zum Galvaniseur. Er verchromt jedes gewünschte Teil, aber das ist nicht gerade billig. Mit der richtigen Pflege hat man jedoch sehr lange etwas davon, was uns einige Oldtimer beweisen.
  2. Folie oder Lackierung. Ersteres ist etwas günstiger als eine Lackierung und hat den Vorteil, dass es rückstandslos wieder entfernt werden kann, um so das Auto wieder in seinen Ursprungszustand zu bringen.
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