Citroën C5: Komfortables Dahingleiten

In der Mittelklasse ist Citroën mit dem C5 seit 2001 auf dem Markt. Typisch französisch ist dabei die Auslegung auf großen Komfort und angenehmes Reisen. Eher untypisch ist dagegen das zurückhaltende Design, das besonders in der ersten Generation langweilig wirkt. Aufgrund des geringen Werterhalts bekommt man mit dem C5 aber momentan einen ordentlichen Reisewagen zum annehmbaren Kurs.

In der ersten Generation des C5 gab es die Wahl zwischen der klassischen Limousine und dem Kombi namens Break. Beide Versionen gibt es serienmäßig mit Klimaautomatik und der angenehmen hydropneumatischen Federung, die das Niveau des Fahrzeugs entsprechend der Beladung regulieren kann und so das Fahrverhalten merklich verbessert. Die Sicherheitsausstattung des Citroëns ist mit ESP, ASR, ABS und neun Airbags sehr gut, was im Crashtest mit fünf Sternen honoriert wurde. Langstreckenreisen werden dank großzügigem Innenraum und bequemen Sitzen im Citroën nicht zur Qual. Wer dagegen viel Stauraum benötigt, der sollte auf jeden Fall zum größeren Kombi greifen, der insgesamt 1658 Liter Ladevolumen bietet.

Kritik gibt es beim C5 für eine hakelige Schaltung und eine indirekte Lenkung. Auch der Wendekreis des Mittelklassewagens ist auch bei einer Wagenlänge von fast fünf Metern unnötig groß. Die Motorenpalette umfasst Benziner von 1,8 bis 3 Liter Hubraum und Diesel mit 1,6 bis 2,2 Liter Hubraum. Problematisch sind dabei besonders die kleinen Benziner, die träge wirken. Der große 3-Liter-V6 mit 207 PS ist dagegen durchzugsstärker, verbraucht aber viel Sprit. Empfehlenswert vor allem für Langstreckenfahrer sind dagegen die großen 2,2-Liter-Diesel mit 133 oder 170 PS (ab 2006).

Die aktuelle Baureihe des C5 kam 2008 auf den Markt und brachte weitere Verbesserungen der Platzverhältnisse mit sich. Aufpassen muss man aber beim Fahrwerk, mit der neuen Generation stand es dem Käufer frei das komfortable hydropneumatische Fahrwerk oder die Stahlfedern zu wählen. Die Zuverlässigkeit des C5 lässt dagegen besonders in der ersten Baureihe zu wünschen übrig. Zahlreiche Mängel produzieren unnötig viele Werkstattaufenthalte und damit Zusatzkosten. Hier gilt also: Je neuer, desto zuverlässiger. So sind besonders Fahrwerk, Lenkung und Bremse in der aktuellen Generation deutlich verbessert worden.

Preislich ist der C5 dagegen dank niedrigem Werterhalt besonders mit großen Motoren und in teuren Ausstattungsversionen vergleichsweise günstig. Einen Kombi mit Diesel und Baujahr 2004 gibt es bereits ab 4000 Euro. Als Limousine und mit starkem Sechszylinder kostet ein C5 aus dem Jahr 2006 knapp 11000 Euro.

Citroën C5: Komfortables Dahingleiten
Bewerten Sie den Artikel