Corvette C6

In der Sportwagenwelt hat der Name Corvette einen edlen Glanz und hohes Ansehen. Mit dem C6 hat die Sportwagenschmiede erneut ein Fahrzeug geschaffen, welches dem luxusverwöhnten Geschwindigkeitsfan die Tränen in die Augen treibt. Schon in der Basisversion nimmt der Fahrer in einem hochwertigen Innenraum Platz und schwebt wie auf Wolken.

77104

Luxussportler Foto: © Günni/pixelio.de

 

Luxussportler

Gegen einen Aufpreis von fast 4.000 Euro klettert das Luxusniveau noch um einiges in die Höhe. Schon beim Einsteigen reibt man sich verwundert die Nase. Es weht einem der Hauch hochwertig gegerbter Tierhäute entgegen. Auch das Armaturenbrett ist mit Leder überzogen. Lediglich etwas ungeschickt verbaute Blenden aus Carbon schmälern den Anblick ein wenig. Das Stoffverdeck des C6 verlangt noch echte Handarbeit. Die Dachentriegelungshebel sind etwas schwergängig. Sind diese aber erst einmal gelöst, wird die Stoffmütze elektrisch in knapp 18 Sekunden im Kofferraum verstaut. Ist das Verdeck unten, bietet der Kofferraum allerdings nur noch magere 144 Liter Platz.

Motor top, Getriebe eher flop

Der Blick unter die Motorhaube verheißt Fahrspaß pur. Angetrieben wird das knapp 1.500 Kilogramm leichte Cabriolet von einem 6,2-Liter-V8-Motor, der ironischerweise den Namen “Smallblock” trägt, eine Leistung von satten 437 PS erbringt und über ein maximales Drehmoment von 585 Nm verfügt. Genug Kraft, um die Corvette zu einem Geschoss zu machen, das sich sehen lassen kann. Die Getriebevarianten sind allerdings etwas problematisch. Das Automatikgetriebe, das General Motors zur Verfügung gestellt hat, verfügt lediglich über vier Stufen. Und auch das Sechsgang-Schaltgetriebe aus dem Hause Tremec zickt gern ein wenig. Dafür ist es kurz übersetzt, was eine sportlichere Fahrweise ermöglicht.

Zusatzpaket ist angeraten

Gegen einen Aufpreis von 1.500 Euro ist jedoch auch ein schnelleres Getriebe ohne Zicken erhältlich. Mit im Paket befinden sich daneben auch griffigere Bremsen, bessere Stabilisatoren sowie straffere Federn und Stoßdämpfer. Die Hochleistungsreifen runden das Paket ab. Und es wäre besser, sich das Paket wirklich auch noch zuzulegen, bei einem Kaufpreis von knapp 62.000 Euro sind 1.500 Euro nicht mehr allzu schmerzhaft. Vor allem die Bremsen sowie die Hochleistungspneus sind wichtig, denn ein Gefährt, das im zweiten Gang die 100 km/h-Grenze in 4,2 Sekunden knackt und das 300 km/h Spitzengeschwindigkeit fährt, will auch abgebremst werden.

Bewerten Sie den Artikel

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


acht − 6 =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>