Dach, Kofferraum oder Anhängekupplung – Wo steht das Rad am besten?

 

Jerzy Sawluk / pixelio.de

Im Frühling zieht es wieder zahlreiche Radfahrer in die Natur. Doch manchmal sind die Ausflugziele etwas weiter weg. So steht meist erst eine Fahrt mit dem Automobil an. In diesem Fall ist ein Fahrradträger notwendig. Denn in den seltensten Fällen finden die Fahrradträger im Innenraum des Fahrzeuges Platz. So steht als erstes die Entscheidung an, wie die Fahrräder transportiert werden sollen. Hier hat der Fahrer verschiedene Möglichkeiten. Die Räder können auf einen Kupplungsträger, einem Dachträger oder einen Heckklappenträger transportiert werden. Dachträger sind meist günstig in der Anschaffung. Das Beladen kostet allerdings sehr viel Kraft. Dachträger beeinflussen die Aerodynamik eines Fahrzeuges negativ und erhöhen somit den Kraftstoffverbrauch. Die Anschaffung eines Heckklappenträgers ist auch sehr preisgünstig. Die Beladung ist im Gegensatz zum Dachträger wesentlich angenehmer. Nur ist der Träger einmal montiert und beladen, ist der Kofferraum kaum noch oder gar nicht mehr zu öffnen. Außerdem besteht die Gefahr, dass durch die Montage der Lack einen Schaden davonträgt.  Kupplungsträger sind in der Anschaffung teuer, können aber sehr leicht beladen werden. Für eine Montage muss das Fahrzeug eine Anhängekupplung vorweisen können. Der Kupplungsträger stört im Gegensatz zum Dachträger nicht so stark die Aerodynamik, verändert wird allerdings durch das Gewicht am Heck das Fahrverhalten. Wichtig bei der Mitnahme von Fahrrädern ist, dass die Beleuchtung sowie das Kennzeichen nicht verdeckt sind. Sollte dieses der Fall sein, muss der Fahrer für eine zusätzliches Kennzeichen und eine zusätzliche Beleuchtung sorgen.

 

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