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Daimler plant Ausbau des Wasserstoff-Netzes

“Alternative Antriebe” lautet die Losung der Stunde. Und die Fahrzeughersteller sind auch fleißig dabei, entsprechende Fahrzeuge zu konstruieren. Allerdings wollen sich für die neuen Technologien partout keine Käufer finden. Bei den älteren Autofahrern liegt es Umfragen zufolge an der Skepsis, die Fahrzeuge mit den neuen Antrieben zu nutzen. Jüngere Leute sind der alternativen Mobilität gegenüber zwar aufgeschlossener. Trotzdem finden die Fahrzeuge keinen Absatz. Ein Hauptgrund für das geringe Interesse ist jedoch schnell gefunden. Egal ob Elektroauto oder Wasserstofffahrzeug – wo soll getankt werden?

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Daimler plant einen Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes Foto: © BirgitH/pixelio.de

 

Egal, welche alternative Mobilitätsform man sich ansieht, das Tankstellennetz für die jeweilige Antriebsart ist für alle beim besten Willen als löchrig zu bezeichnen. Der Fahrzeughersteller Daimler will sich diesem Problem nun zumindest im Segment der Wasserstofffahrzeuge annehmen.Der Konzern hat fünf Partner gefunden, mit denen er die Errichtung von deutschlandweit knapp 400 Wasserstofftankstellen plant. Derzeit existieren in Deutschland lediglich 15 Örtlichkeiten, an denen ein mit Wasserstoff betriebenes Auto betankt werden kann.

Die neuen Tankstellen sollen in knapp zehn Jahren stehen. Das Konsortium um Daimler investiert insgesamt 350 Millionen Euro in das Projekt. Die ersten 100 Zapfsäulen sollen Autofahrer schon in den kommenden vier Jahren versorgen können. Der Hauptteil der neuen Tankstellen soll in sechs Metropolen entstehen, darunter Berlin, Hamburg und München. In einer Entfernung von 90 Kilometern soll eine Zapfsäule auf den Autobahnen zu finden sein, die die Ballungsgebiete verbinden.

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