Damit es nicht flattert oder vibriert

Harry256 / pixelio.de

Bekommt ein Fahrzeug neue Reifen auf die Felgen gezogen, müssen diese anschließend auf eine eventuelle Unwucht hin überprüft werden. Denn meist entsteht eine Unwucht, wenn die Gewichtsverteilung des Reifens nicht optimal ist. Der Grund dafür können minimale Schwankungen im Reifenmaterial sein. Eine Unwucht wirkt sich außerdem negativ auf den Radrundlauf aus und sollte deshalb schnellsten behoben werden. Aber nicht nur Neureifen können eine Unwucht aufweisen, auch ältere Reifen können zum Beispiel durch eine unbeabsichtigte Fahrt gegen den Bordstein eine Störung des Radrundlaufes erhalten. Eine Unwucht der Reifen bemerkt der Autofahrer u. a. an einem Flattern des Lenkrades oder einem Vibrieren des Fahrzeuges. Eine Unwucht ist auch an einer unregelmäßigen Abnutzung der Reifenlauffläche zu erkennen. Wird eine Unwucht der Reifen nicht behoben, schadet es auch den Stoßdämpfern sowie dem gesamten Fahrgestell. Um eine Unwucht der Reifen zu beseitigen, hat der Fachmann zwei Möglichkeiten. Zunächst kann er die Reifen einzeln auf eine Auswuchtmaschine spannen und durch eine Rotation der einzelnen Reifen feststellen, wo sich die Unwucht befindet. Diese kann er dann mit Hilfe von angebrachten Gewichten beseitigen. Die zweite Möglichkeit ist das elektronische Feinwuchten. Sollte hier eine Unwucht am Rad, der Radaufnahme, Bremsscheibe, Bremstrommel oder Fahrzeugnabe festgestellt werden, wird diese mit dem Anbringen von Gewichten an der Felge behoben.

 

Damit es nicht flattert oder vibriert
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