Kommunikationstechnologie Kfz

Das Auto als wichtiger Kommunikationsknotenpunkt

Die Zeiten, in denen das Auto fuhr die Hauptaufgabe hatte, die Insassen sicher und zügig von A nach B zu bringen, sind vorbei. Das Auto ist längst kein reines Transportmittel mehr. Die Deutschen verbringen so viel Zeit hinter dem Lenkrad, dass diese auch anderweitig genutzt werden kann. Sprachgesteuert E-Mails und SMS checken, telefonieren und chatten, das Auto ist längst zu einem wichtigen Knotenpunkt in der weltweiten Vernetzung geworden, die digitale Revolution hat auch in den Fahrzeugen Einzug gehalten und verändert diese von Grund auf.

Kommunikationstechnologie Kfz

Foto: © GM Company

 

Stärkere Einbindung in den Alltag

Mechanik war gestern, die Elektronikmesse CES beweist, dass die Computertechnologie die Fahrzeugindustrie fest im Griff hat. Auch Thomas Weber, der Vorstand der Entwicklungsabteilung beim Autobauer Mercedes Benz konstatiert, dass die reine Mechanik im Auto immer seltener wird, die Elektronik regiert im Automobil. Darüber hinaus wird das Auto durch die Vernetzung immer stärker in den Alltag der Menschen eingebunden. So kann nun beispielsweise die Heizung vom Fahrzeug aus reguliert werden. Der Autofahrer hat so pünktlich zum Feierabend eine warme Wohnung, ohne dass diese über den Tag geheizt und so sinnlos Energie abgegeben hätte.

Elektrogeräte aus dem Auto ansteuern

Möglich macht dies ein neuer Thermostat, der mittels einer App gesteuert wird. Experten rechnen damit, dass das neue System helfen kann, den Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent zu senken. Natürlich war die Heizung nur ein Beispiel. Auch viele andere elektronische Geräte können sich per App ansteuern lassen. Derzeit arbeiten alle größeren Fahrzeughersteller an derartigen Systemen.

Das Elektroauto als Notstromaggregat

Doch manchen geht dies nicht weit genug. Warum das Auto auf das Haus abzustimmen, wenn es auch andersherum geht? Gesagt, getan, Toyota betätigt sich nun als Häuslebauer und stellt nun Räumlichkeiten her, die zu seinen Hybriden und Elektrofahrzeugen passen. Bislang wurde schon ein gesamtes Modelldorf mit 67 Häusern errichtet. In diesen Häusern sollen die Fahrzeuge nicht nur die Elektrogeräte fernsteuern, sondern auch als Energiespeicher und im Notfall als Notstromaggregat dienen.

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