Das BMW Mini One Cabrio – knackiger Fahrspaß hinterm Glas ?!

Im Jahre 2004 wurde das Mini Cabrio vorgestellt, es ist ein vollwertiges Cabriolet, welches über ein vollautomatisches Stoffverdeck mit einer vernünftigen Heckscheibe aus Glas mit Heckscheibenheizung verfügt. Viele andere Cabrios hatten früher Plastikfolien als Heckscheibe, doch die Autohersteller merkten schnell, dass man diese beliebte Fehlerquelle wohl besser nicht mehr einbaut. Das Mini Cabrio gab es als One, Cooper und sogar als Cooper S.

So ein BMW hat auch Mängel bzw. kann Schwachstellen aufweisen, die ich nicht verschweigen möchte: Das Getriebe ist beim normalen BMW Mini One ein Problem, das Cabrio hat auf Grund der späteren Markteinführung darunter allerdings nicht zu leiden. Hier greift eher der typische Fehler mit dem überhöhten Lenkungsspiel. Es soll Fahrzeuge mit gebrochenen Sitzgestellen geben, durch die Verwindungen soll es auch zu Rissen in der Frontscheibe gekommen sein. Technisch gesehen machen die Radlager hin und wieder genauso wie die Antriebswellen Probleme, daher sollte man bei der Probefahrt auf Geräusche hören. Apropo Geräusche, der Innenraum veranstaltet ein Geräusch-Konzert, es klappert dort, es knistert hier und dort kann es auch mal knarzen. Ein Fehler den ich eigentlich nicht bei einem BMW erwartet hätte, aber ein BMW X5 macht ähnliche Geräusche im Innenraum.

Der Rost verschont den Mini nicht, klingt komisch ist aber so, der Auspuff rostet aber auch Blechteile können von der braunen Pest befallen sein, ansonsten war es das auch schon fast – die Motoren verbrauchen abhängig von der Leistung auch dementsprechend Kraftstoff, ich muss nun nicht sagen, dass ein leistungsgesteigerter Cooper S Motor der 218 PS leisten kann mehr verbraucht als der 75 PS Diesel. Die Benziner verlieren gerne mal etwas mehr Öl, man sollte also bei einer Probefahrt auch mal unter den Wagen schauen. Wer sein BMW Mini One Cabrio beim Händler kauft, sollte also unbedingt eine Gebrauchtwagengarantie mit Anschlussgarantie abschließen, denn auch wenn die Mängel die ich nun hier beschrieben habe “klein erscheinen” sie können den Fahrspaß schon mindern und die Kosten können natürlich schon explodieren.

Das Interieur ist relativ “Kratzer-Empfindlich”, d.h. der Vorbesitzer kann so vorsichtig wie nur möglich gewesen sein, hin und wieder werden Gebrauchsspuren hinterlassen, die elektrischen Fensterheber fallen gerne mal aus und wo wir nun schon das Thema Elektrik kurz ansprechen möchte ich auch noch die Scheinwerfer / die Elektrik im allgemeinen ansprechen, die gerade bei Feuchtigkeit hin und wieder zu Problemen führen kann.

Das alles wird einen richtigen Mini Fan natürlich nicht abschrecken, der Wagen ist nun relativ stabil im Wert, wer sich also etwas Frischluft gönnen möchte, darf beim Mini gerne zuschlagen, kleiner Tipp noch: Beim geschlossenen Verdeck besonders beim ausparken die Augen besonders offen halten, denn die Sicht nach hinten ist nicht sehr überragend.

2009 kam dann der neue Mini – auch als Cabrio …

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