Das Cabriolet winterfest machen II – Reinigung und Pflege des Verdecks, Konservierung und Flüssigkeiten

So schön Herbst und Winter auch sind, im Cabriolet mit Softtop machen sie wenig Spaß. Es ist sowohl für das Fahrzeug als auch für den Fahrer besser, dem guten Stück ein paar Monate Pause zu schenken. Doch beim Einmotten ist einiges zu beachten. Besonders bei dem Verdeck und den sensiblen Dichtungen sollte umsichtig vorgegangen werden.

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Mit der richtigen Pflege sieht das Cabriolet auch im kommenden Sommer nicht alt aus Foto: © Reiner Durst/pixelio.de

 

Reifen und Gummidichtungen sollten gut gereinigt werden, damit sich an den Schmutzpartikeln keine Feuchtigkeit bildet. Bei den Reifen kann ebenfalls mit einem Hochruckreiniger gearbeitet werden. Bei den Dichtungen im Dach allerdings nicht, hier reicht ein feuchter Lappen. Den Gummiteilen tut es gut, wenn sie vor der langen Ruhezeit mit einer fetthaltigen Substanz oder mit Glycerin behandelt werden. Das Verdeck kann mit einem Lappen und klarem Wasser gesäubert werden. Sehr hartnäckige Flecken sollten nach den Vorgaben der Bedienungsanleitung behandelt werden. Eine Imprägnierung des Softtops schadet zumeist ebenfalls nicht. Das Verdeck sollte über den Winter etwas geöffnet bleiben, damit der Stoff des Verdecks die kommenden Monate entspannt übersteht. Ebenso sollten die Fenster einen kleinen Spalt geöffnet bleiben, damit die Luft zirkulieren kann und nicht stockt.

Ein Ölwechsel schützt vor ungewollter Säurebildung im Altöl, die den Dichtungen schaden kann. Der Tank sollte gut gefüllt werden, damit sich kein Kondenswasser bildet, die den Behälter korrodieren lässt. Zudem bilden sich auch in einer Garage schnell Temperaturen unter 0°C. Daher sollte ein Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage und den Kühler gegeben werden, um die Behälter und Leitungen vor dem Platzen zu schützen. Regelmäßig sollte nach Reifendruck und Ladestand der Batterie geschaut werden. Umsichtige Cabriofahrer bauen den Akkumulator gleich aus und laden ihn in regelmäßigen Abständen wieder auf, da er sich in der Kälte entlädt. Zuguterletzt sollte ein Cabriolet auch im Winter ein- oder zweimal bewegt werden. Zu langes Stehen schadet den Reifen, da sich so genannte Standplatten bilden und die nächste Sommertour etwas holperig werden kann.

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