Das Schaltgetriebe

Das manuelle Getriebe, besteht aus Kupplung, Zahnradgetriebe und der Schaltung. Übertragen, wird die Bewegung, durch das Schaltgestänge, oder einem Seilzug, mit einer Klauenkupplung oder Sperrsynchronisierung, um die Zahnräder des Getriebes mit den Wellen zu koppeln. Um überhaupt Schalten zu können, muss ersteinmal ein Gleichlauf, zwischen den Getriebeelementen, die miteinander verbindet werden sollen, hergestellt werden. Das heißt, sie müssen auf die gleiche Drehzahl gebracht werden. Bei alten Fahrzeugen und ab und an auch heute noch bei LKW’s, muss bei Getrieben mit Klauenschaltung dieser Gleichlauf mit Doppelkuppeln oder Zwischgas hergestellt werden.

Die meisten Autogetriebe, auch LKW, haben eine Sperrsynchronisierung, eine Reibungsvorkupplung, mit Synchronringen, die vor dem eigentlichen Schaltvorgang die Drehzahlen ausgleichen, damit das Schalten selber, überhaupt erst zum Abschluß gebracht werden kann. Ist der Gleichlauf noch nicht hergestellt und man versucht den Gang mit Gewalt einzulegen, entsteht auch dieses bekannte Schönen Gruß vom Getriebe-Geräusch. Autogetriebe, haben in der Regel 5 oder 6 Gänge, ältere oder kleine Autos 4 Gänge. Die Übersetzung des Getriebes, ist abhängig von der Anzahl der Gänge, sowie der Abstufung und liegt zwischen etwa  3,8 und 5,5. Beim Aufbau des Getriebes, kommt es darauf an, ob das Auto Front-, Heck-, oder Allradantrieb hat und ob der Motor längs- oder quer eingebaut ist. Dementsprechend ist das Getriebe verbaut, gelagert und wird zum Teil mit Antrieb und Differential kombiniert. Mal abgesehen vom Standardhandrührgerät, gibt es auch Halbautomatische Schaltgetriebe und Getriebe mit Wandlerschaltkupplung, die mehr in schweren LKW’s zum Einsatz kommen. Die Wandlerschaltkupplung, besteht aus einem Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung und der normalen Kupplung. Dieses System, ermöglicht ein leichteres Anfahren, da die Kupplung beim betätigen servounterstützt wird. Halbautomatische Getriebe, vereinfachen die Bedingung des Getriebes beim Fahren. Es gibt kein Schaltgestänge, die Schaltsignale werden an einen Schaltzylinder weiter gegeben, der die elektrischen Signale, in pneumatische, oder hydraulische umwandelt und dann den Schaltvorgang einleitet. Diese Getriebeart, ist besonders für LKW interessant, da eine feine Abstufung, mit bis zu 16 Gängen möglich ist. Ein hoher Wirkungsgrad, geringe Kosten und die gleichen Grundgetriebe, für Handschaltung und Automatik, zeichnen die Bauweise ebenfalls aus.

Das Schaltgetriebe
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