Der Druck ist das A und O

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Immer wieder kommt es auf den Straßen zu Verkehrsunfällen. Die Ursache einiger dieser Unfälle ist auf defekte Reifen zurückzuführen. Denn verfügt ein Reifen über zu wenig Druck, läuft er nur auf den beiden Außenrändern der Lauffläche. Die Fläche in der Mitte des Reifens hat keinen Kontakt zur Fahrbahnoberfläche. Dieses führt zu einer Erhitzung und damit zu erhöhtem Verschleiß. Dieser Zustand schwächt das Material und der Reifen kann bei hoher Belastung platzen. Minderdruck beeinflusst nicht nur die Reifenlebensdauer sondern auch den Fahrkomfort und den Kraftstoffverbrauch. Zu wenig Luft in den Reifen erhöht den Rollwiderstand und dadurch auch den Kraftstoffverbrauch. Das ABS-System kann bei einem Minderdruck nicht korrekt arbeiten. Der Bremsweg verlängert sich und die Fahreigenschaften verschlechtern sich so sehr, dass auch das ESP ein „aus der Kurve driften“ nicht mehr verhindern kann. Aber auch ein zu hoher Reifendruck kann sich negativ auswirken. Der Reifen hat beim Bremsen nur noch eine geringe Haftfläche, der Abrieb wird dadurch stärker, die Kurvenstabilität ist nicht mehr so gut und auch die Lebensdauer des Reifens verringert sich. Um also den optimalen Bremsweg, die beste Kurvenstabilität, den besten Fahrkomfort sowie die optimale Abnutzung eines Reifen zu erlangen, ist ein korrekter Reifendruck von Nöten. Durch den richtigen Druck hat die gesamte Lauffläche Kontakt zur Straßenoberfläche und der Reifen kann seine Aufgabe im vollen Umfang erfüllen.

 

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