Der VW Nils stellt sich vor

Gab es so etwas nicht schon einmal? Ja, ist aber schon Ewigkeiten her, als kleine und günstige Kabinenroller und fahrende Kullerkekse, wie die Isetta von BMW, das Nachkriegsdeutschland wieder mobil machten.  Nun, gefühlte 200 Jahre später, gibt sich Nils die Ehre, eine einsitzige Studie mit Elektroantrieb von Volkswagen. Seine Premiere feiert der VW Nils die Tage auf der IAA in Frankfurt, wo er der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Abgesehen hat es der VW Nils wohl am meisten auf Singels und Pendler, seine Alukarosserie mit Flügeltüren und freistehenden Rädern, bietet Platz für eine Person und soll hauptsächlich auf Kurzstrecken zu Einsatz kommen. Der VW Nils ist mit nicht einmal einer halben Tonne, ein echtes Leichtgewicht und geht dabei ziehmlich gut nach vorne. Angetrieben von einem 34 PS starken Elektromotor, rennt der VW Nils bei Bedarf mit 130 Sachen über die Piste und beschleunigt ratz fatz auf Tempo 100. Das kleine Motörchen des VW Nils, findet im Heck des Einsitzers seinen Platz und feuert die Hiterräder an. Wenig Auswahl bei Wahl der Gänge, geschaltet wird der VW Nils nämlich über ein Eingang-Getriebe. Damit der VW Nils nicht den Boden unter den 17 Zoll Leichtlaufreifen verliert, ist er mit ESP ausgestattet. Ebenso ist auch ein Abstandsautomat mit an Bord. 65 Kilometer soll der VW Nils aus dem Ärmel schütteln, ohne ins Stocken zu geraten. Ganz nebenbei: VW hat es auf so kleinem Raum sogar geschafft dem VW Nils ein Gepäckabteil zu verpassen und ein Infotaintmentsystem, in etwa wie beim „großen“ VW UP!.

Der VW Nils stellt sich vor
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