Des Rätsels Lösung: Kriechströme und Stromsauger

Selbst wenn der Schlüssel schon abgezogen und das Auto zugeschlossen ist, fließt im Bordnetzt noch Strom. Elektrische Bauteile wie z.B. eine Alarmanlage und auch Komfortfeatures wie Memoryfunktionen, benötigen auch im Stand Saft aus der Autobatterie. Sicherlich verbraucht eine Lampe die angelassen wird mehr Strom, aber der kleinere Verbrauch von Ruhestrom, ist auf Dauer nicht gut für Autobatterie. Irgendwann ist auch diese am Ende und der Strom aufgebraucht. Um der Autobatterie dieses Schicksal zu ersparen, gilt besonders für Langzeitparker, das Auto nach drei bis sechs Wochen zu fahren, damit die Autobatterie wieder aufgeladen wird. Neben vergessenen Innenraumbeleuchtungen oder angelassenen Radios, können auch Kriechströme im Bordnetz, die Ursache für eine entladene Autobatterie sein. Richtig fies wird es, wenn die Schalter für die Kofferraum- oder Handschuhfachbeleuchtung eine Macke haben und das Licht einfach an bleibt, denn dieser Umstand ist von außen nicht zu sehen.

Kriechströmen kommt man übrigens am besten auf die Schliche, indem man ein Multimeter, zwischen die abgezogene Minusklemmer und dem Pol der Autobatterie schaltet und anschließend nach und nach die Sicherungen der einzelnen Verbraucher zieht, um den Verursacher einzugrenzen.

Wer sein Auto über den Winter in der Garage parkt, sollte die Autobatterie ausbauen und sicher, kühl und trocken lagern. Ebenso wie die richtige Lagerung, kann hin und wieder auch die Überprüfung des Ruhestroms der Autobatterie nicht schaden.

Nach längerer Standzeit, kann nach dem Einbau der Autobatterie die Eingabe von Speicherdaten nötig sein. Auch Komfortextras und Funktionen, können anschließend eine neue Programmierung, bzw. Kalibrierung vertragen.

Des Rätsels Lösung: Kriechströme und Stromsauger
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