Die wichtigsten Schraubertipps für Selberkönner

Schraubertipps: Die Grundregeln

Zum Glück kann man auch ohne Mechanikerausbildung einiges am Auto selbst machen. Seien es Reparaturen oder Tuning, wenn man ein paar Grundregeln beachtet, dann sollte das kein Problem sein. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Tipp 1: Geiz ist nicht geil. Das merken Sie spätestens, wen Sie sehr günstige Ersatzteile aus China oder der Türkei gekauft haben, die leider schon beim Einbau beweisen, dass es an Passgenauigkeit und Sicherheit mangelt. Das gilt übrigens auch für das Werkzeug, oder besser gesagt, vor allem dafür. Denn wer viel und oft an seinem Auto schrauben möchte, wird schnell merken, dass billiges Werkzeug nur auf dem ersten Blick günstig war. Schnell geht es kaputt und man muss Ersatz kaufen. Auch nicht sparen sollte man an der Fachliteratur. Dazu gehört in jedem Fall ein vernünftiges Reparaturhandbuch. Zu empfehlen sind hier die Original-Werkstatthandbücher oder Reparaturhandbücher vom Bucheli-Verlag.

Tipp 2: Sicherheit ist das A und O. Arbeiten Sie organisiert und gründlich. Markieren Sie hierfür ausgebaute Teile, damit keines plötzlich überbleibt, und achten Sie drauf, dass Ihr Auto sicher aufgebockt ist, sonst besteht Lebensgefahr.

Tipp 3: Nicht Überdrehen. Nicht ohne Grund werden in den Werkstatthandbüchern die fahrzeugspezifischen Drehmomente angegeben. Überdreht man, kann die Schraube abreißen oder eventuell das Motorgehäuse zerstören.

Tipp 4: Sauber arbeiten. Schrauben Sie Flüssigkeiten immer zu. Nicht selten passiert es, dass man vertieft in die Reparatur einen Behälter umstößt und die Sauerei dann groß ist und ärgerlich, wenn es sich um das neue Öl zum Beispiel handelt.

Tipp 5: Planen! Wenn man schon mal dabei ist, dann sollte man sich überlegen, ob auch noch andere Reparaturen anliegen. Wenn man beispielsweise den Motor öffnen muss, dann kann man sich auch gleich überlegen, ob es nicht Sinn macht, das gesamte Triebwerk zu überhohlen.

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