Dieselfahrer atmen auf

 

Zapfsäule

Die Preise fallen © Henning Hraban Ramm / pixelio.de

Alle Autofahrer, die ein Diesel haben können aufatmen. Durch die fallenden Ölpreise wird der Diesel an zahlreichen Tankstellen immer billiger. An einigen Tankstellen kann man den Liter Diesel schon für knapp 1 Euro bekommen. In Schleswig-Holstein gab es Mitte der Woche schon die ersten Tankstellen, die für Diesel aktuell nur 99 Cent verlangten.

Bundesweit billiger tanken

Sicherlich gibt es auch noch Tankstellen, an denen der Diesel Preis deutlich über einem Euro liegt. Genau wie bei Benzin schwanken die Preise für den Liter Diesel nach Wochentag, Tageszeit und ganz wichtig nach Region.

Preisverfall bei Erdöl

Ausschlaggebend für die aktuellen günstigen Spritpreise ist der Preisverfall bei Erdöl im zweiten Halbjahr 2014. Autofahrer haben es im Laufe des Jahres 2014 deutlich gemerkt, dass der Preis für Diesel und auch andere Spritarten so günstig wie seit vier Jahren nicht mehr war. Zuletzt kostete der Liter Diesel in Deutschland weniger als 1 Euro im Jahr 2009 so die Informationen des ADAC. Vor knapp 20 Jahren mussten Autofahrer im Schnitt nur 57 Cent für den Liter zahlen, was viele Autofahrer veranlasste, sich einen Diesel zu kaufen.

Dieselfahrzeuge immer noch Verkaufshit

Nicht nur die Kosten in der Kfz-Versicherung sind bei einem Diesel günstiger, als bei einem vergleichbaren Benziner. Gerade Vielfahrer entscheiden sich öfter für einen Diesel, denn der Diesel Preis liegt niedriger als bei anderen Spritarten und zudem benötigt der Motor weniger. Dennoch stößt der Diesel langsam an seine Grenzen, denn viele Benziner fahren immer spritsparender. In der Vergangenheit fiel die Entscheidung für diejenigen leicht, die pro Jahr mehr 15.000 Kilometer Fahrleitung hatten. Ab diesem Wert lohnte sich die Anschaffung eines Kraftfahrzeugs mit einem Dieselmotor. Durch den niedrigen Preis und den geringeren Verbrauch hatte sich der Anschaffungspreis und die höheren Steuern recht schnell amortisiert.

Vergleich Diesel und Benziner

Nachfolgend die wichtigsten Kriterien, wenn man einen Diesel mit einem Benziner vergleichen möchte

  • Verbrauch
  • Kosten für den Kraftstoff
  • Anschaffungskosten
  • Wirtschaftlichkeit
  • Kosten Kfz-Versicherung
  • Kosten Kfz-Steuer
  • jährliche Laufleistung
  • Fahrverhalten: Kurz- oder Langstrecken

Schaut man sich an den Tankstellen die Preise für Benzin und die Diesel Preise an, dann beträgt die Differenz mindestens 7 Cent und im Höchstfall sind es sogar 22 Cent. Die aktuelle Tendenz des Diesel preis gibt hier dem Dieselfahrer recht, wenn er sich wieder beim Kauf eines Wagens für einen Diesel entscheidet.

Schaut man sich den Verbrauch etwas näher an, dann kann man sehr gut erkennen, dass der Verbrauchsvorteil bei 20 – 25 % gegenüber einem Benziner liegt. Auch wenn der Verbrauchsvorteil bis zum Jahr 2020 auf 7 % sinkt, ist dies immer noch ein schlagendes Argument für die Entscheidung eines Diesels. Idealerweise sollte man sich genau die jährliche Kilometerleistung anschauen. 15.000 Kilometer ist immer noch der Maßstab sich für einen Diesel zu entscheiden. Wer aber regelmäßig die 20.000 Kilometer-Marke knackt, der fährt auch nach 2020 immer noch günstiger, wenn er sich für einen Diesel entscheidet. So gesehen ist die Anschaffung eines Diesel gerade für Dienstwagen und Menschen, die regelmäßig sehr weite Strecken mit ihrem Kfz fahren immer noch die Option, wenn es um die Entscheidung beim Neukauf eines Wagens geht. Der Diesel hat hier gegenüber dem Benziner klare Vorteile. Es lohnt sich also, wenn man genau vergleicht, bevor man sich spontan für einen Wagen entscheidet.

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