Eine wichtige Aufgabe, der Katalysator

Eigentlich kennt ihn jeder, trotzdem ist der Mitte der achtziger Jahre in Deutschland eingeführte Katalysator, schon ein bisschen in Vergessenheit geraten ist. Das einst ungeliebte Kind ist aber auch heute noch kaum wegzudenken und spielt nach wie vor eine große Rolle, beim Kampf gegen die Schadstoffe, die unsere Motoren produzieren. Der Katalysator macht die drei größten Abgasschadstoffe, Stickoxide, sowie unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid unschädlich. Diese Strömen durch eine Edelmetallbeschichtung im Katalysator und werden in ungiftige Sekundarverbindungen, wie Kohlendioxid, Wassserdampf und molekulare Stickstoffe umgewandelt. Am besten funktioniert das System mit einer Lambdaregelung, damit der Katalysator effektiv arbeiten kann. Das beste Kraftstoff-Luft-Verhältnis, liegt bei 1:14,7, auch bezeichnet als Lambda 1. Um diesen Wert zu halten und gegebenfalls zu korrigieren, kommt bei diesem System eine Lambdasonde zum Einsatz. Sie misst den Restsauerstoff im Abgas und gibt diese Daten an das Steuergerät weiter, welches bei Bedarf die einzuspritzende Kraftstoffmenge anpasst. Die kleine Sonde hat also eine große Aufgabe und unterstützt den Katalysator bei der Nachbehandlung des Abgases. Alternativ zu einem normalen Katalysator, gibt es auch die sogenannten Metall-Katalysatoren. Sie sind anspruchsvoller und aufwendiger verarbeitet, besitzen eine andere Struktur und zeichnen sich durch eine kompaktere Bauform und einen geringeren Durchflusswiderstand aus. So kommt der Metall-Katalysator z.B. bei modernen Systemen als Startkat zum Einsatz. Er ist aber auch bei Sportwagen und zum Nachrüsten beliebt.

Eine wichtige Aufgabe, der Katalysator
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