Eleganter Cruiser ohne Bügel

Lange Zeit galt das A3 Cabrio als Audi-Variante des VW Golf. Doch dies hat nun ein Ende. Die neue Generation des A3 geht ab sofort eigene Wege. Und diese sind deutlich erwachsener. Das neue A3 Cabriolet basiert auf der Karosserie der Stufenheck-Limousine, die das Heck um knapp 20 Zentimeter verlängert und aus dem Fahrzeug einen gediegenen Cruiser macht.

 Breiter und tiefer

Doch nicht nur dort hat der Viersitzer zugelegt. Der Radstand wurde auf 2,60 Meter verbreitert, die Breite der Karosserie auf 1,79 Meter. Dennoch haben die Ingolstädter das Kunststück vollbracht, den A3 leichter zu machen. Das Gewicht sank um 50 auf 1.365 Kilogramm. Ein Grund ist, dass die Oberkante des Cabrios auf 1,41 Meter runtergesetzt wurde, was den A3 deutlich sportlicher und windschnittiger erscheinen lässt. Zudem wurde eine deutlich leichtere Motorhaube aus Aluminium verbaut.

 Breite Motorenpalette

Beim Verdeck blieb Audi sich treu und stattete das Cabriolet mit einer Stoffhaube aus, die sich bis zu einer Geschwindigkeit in 18 Sekunden zurückklappen lässt und im Kofferraum immer noch ein für Cabrios respektables Volumen von 287 Litern übrig lässt. Erhältlich ist der A3 mit einem 1,4-Liter- und einem 1,8-Liter-Turbo-Direkteinspritzer, die eine Leistung von 140 und 180 PS erbringen. Auch ein 2,0-Liter-Diesel mit 150 PS ist im Angebot. Weitere Motorisierungen sowie eine Allrad-Version sind in Arbeit.

 Bügelfrei

Das Auffälligste zum Schluss. Die Ingolstädter haben die bislang etwas störenden aber notwenigen Überrollbügel eingespart. Allerdings ist man bei einem Überschlag dennoch geschützt, da die Entwickler stattdessen verborgene Platten verbaut haben, die im Notfall hervorschießen und die Karosserie abfangen.

Eleganter Cruiser ohne Bügel
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