Elektroauto mit Solardach

Die neue Entwicklung, die der us-amerikanische Fahrzeughersteller Ford derzeit auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorstellt, könnte sowohl das Problem mit den öffentlichen Ladestationen als auch das Reichweitenproblem lösen. Zumindest bei gutem Wetter. Denn Ford hat sich bei der Entwicklung seines neuen Plug-in-Hybriden bei der Solarindustrie bedient und das Dach des Fahrzeuges mit Solarzellen ausgestattet.

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Liefert, wenn der Fahrzeughersteller Ford Erfolg mit seinem Konzept hat, in einigen Jahren vielleicht nicht nur Energie für das Haus, sondern auch für das Auto – die Solarzelle

 

Solarzellen mit Fresnel-Linsen

Zudem sollen die 1,5 Quadratmeter großen Zellen, die für das Laden der Batterie zuständig sind, mit sogenannten Fresnel-Linsen optimiert worden sein, die das Sonnenlicht auch aus ungünstigen Winkeln einfangen und auf die Solarzellen leiten, wodurch diese 50 Prozent effektiver arbeiten als herkömmliche Zellen. Die Angaben des Herstellers sind vielversprechend. Die Arbeit der Solarzellen soll eine vierstündige Ladezeit an der Steckdose ersetzen. Allerdings ist das Konzept noch nicht ganz ausgereift. Bis zur Serienreife sind noch einige Testläufe notwendig. Derzeit steht noch in den Sternen, ob das Solarzellenfahrzeug in Serie geht.

Angebotspalette auf dem europäischen Markt erweitern

Auf jeden Fall will Ford seine Palette der Elektrofahrzeuge voranbringen. Vor allem auf dem europäischen Markt will der Autobauer mit weiteren Angeboten durchstarten. Inwieweit er damit erfolgreich ist, wird sich zeigen. Bislang sind die europäischen Autofahrer skeptisch, was Elektroautos betrifft. Auch auf deutschen Straßen ist die Anzahl an Elektroautos vergleichsweise überschaubar. Zwar haben sich die Verkaufszahlen 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt und die Gesamtanzahl der verkauften Elektrofahrzeuge hat die 10.000er Marke durchbrochen, dennoch gebe es keinen Grund für eine Elektroauto-Euphorie, urteilt das deutsche Kfz-Gewerbe.

Elektroauto mit Solardach
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