Entspannt am Strand

Ob der Mini Moke ein Cabriolet ist, darüber lässt sich streiten. In diesem Beitrag beschränken wir uns einmal auf die Minimaldefinition des Cabriolets: Kein Dach = Cabriolet. Zudem hat er keine Türen. Und außerdem gibt es wirklich kaum ein besseres Fahrzeug, um den Sommer zu genießen, als einen Strandbuggy.

 Comeback Down Under

In den 60er bis 80er Jahren waren sie an vielen Stränden sonnenverwöhnter Länder zu finden. Auch in vielen Filmen hatten sie eine feste Rolle. Doch ab Mitte der 90er wurde es ruhig um die Strandbuggys. Manche hielten sie schon für tot. Doch nun feiern die kleinen Flitzer ein Comeback. Und wo ginge das besser als an den sonnigen Stränden Australiens?

 Optisch ganz der Alte

Die neu gegründete Firma Moke International hat sich den Mini geschnappt und daraus ein Fahrzeug gemacht, das ein Segment abdeckt, in dem der Mini bislang nicht vertreten war. Herausgekommen ist ein Auto mit simpler Technik, so gut wie keiner Ausstattung und einem klotzigen Design. Eben so, wie ein Strandbuggy sein sollte. Bei der Optik haben sich die Designer stark am alten Moke orientiert. Einzig die Sicherheitsausstattung und das Fahrwerk wurden den modernen Gegebenheiten angepasst.

 Neue Sicherheitsstandards

Auch einen neuen Motor verpassten die Ingenieure dem neuen Buggy. Unter der Haube des knapp drei Meter langen Zweisitzers verrichtet jetzt ein 1,0-Liter-Benziner seine Arbeit. Die 50 PS beschleunigen den kleinen Sommerflitzer immerhin auf stolze 110 km/h. Gestoppt wird der Moke nun vor Scheibenbremsen vorn. Sollte doch etwas passieren, sorgen nun die Sicherheitsgurte dafür, dass die Insassen im Sitz bleiben. War es bislang üblich, dass der Beifahrerairbag zum Standard gehörte und der Beifahrer im Falle eines Crashs nicht von dem Ballon aufgefangen wurde, ist es nun andersherum. ESP und ABS sucht man ebenfalls vergeblich.

 Kommendes Jahr in Europa erhältlich

Aber wer braucht das alles schon auf den Hotelwegen und am Strand? In diesem Jahr noch wird der Moke ausgeliefert. Zunächst hauptsächlich im asiatischen Raum. Auch eine Elektroversion des Moke ist vorgesehen. Nach Europa kommt der Moke erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres. Einen Preis nannte der Hersteller bislang nicht.

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