Erste Hilfe leisten – wissen Sie noch wie das geht?

Harald Reiss / Pixelio.de

Harald Reiss / Pixelio.de

Viele Menschen haben Angst davor, bei einem Unfall als Erster am Unfallort zu sein. Die Tatsache, Erste Hilfe leisten zu müssen, ruft wohl bei den meisten Autofahrern ein seltsames Gefühl hervor. Denn nur die wenigsten frischen ihre Kenntnisse im Hilfeleisten immer wieder auf. Doch das Schlimmste was Sie tun können ist: Gar nicht zu helfen! Die Angst, etwas falsch zu machen ist zwar berechtigt, aber nicht begründet.

Das Erlernte noch einmal auffrischen

Beim Roten Kreuz können Sie die vor vielen Jahren erlernte Erste Hilfe Maßnahmen immer wieder auffrischen. Die Kurse sind für alle frei zugänglich und die Kursleiter freuen sich, wenn sich Interessierte für die Auffrischungskurse anmelden. Empfehlenswert ist es, den Kurs etwa alle 3-5 Jahre zu wiederholen, um auf dem Laufenden zu bleiben und die Angst vor dem Helfen auf ein Minimum zu reduzieren.

Wer nicht hilft, macht sich strafbar!

Wer an einem Unfallort vorbeifährt, ohne anzuhalten und zu helfen, macht sich der unterlassenen Hilfeleistung strafbar! Sie können absolut nichts falsch machen, selbst wenn Sie das Unfallopfer wieder beleben müssten. Rufen Sie sich immer wieder in Erinnerung, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen müssten, wenn Sie an einen Unfallort kommen. Je nachdem welche Unfallsituation Sie vorfinden, müssen Sie wie folgt vorgehen:

  • - Unfallstelle absichern!
  • - Retten aus der Gefahrenzone
  • - Notruf absetzen
  • - Herz-Lungen Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten
  • - Blutstillende Maßnahmen
  • - Schock erkennen und ruhig auf die betroffene Person einreden
  • - Stabile Seitenlage

In jedem Fall müssen Sie so lange am Unfallort warten, bis ärztliche Hilfe eintrifft.

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