ESSEN MOTOR SHOW holt Vorreiter des Automobil-Designs ins Ruhrgebiet

Quelle: EMS

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Sonderschau Design zeigt rund 20 Unikate – von Kuriosem bis zu Trendsettern

Mercedes Ener-G-Force, Giugiaro Parcour und Bertone Nuccio unter den Highlights

Zwischen wegweisend und abgefahren: 2013 präsentiert die ESSEN MOTOR SHOW in der Sonderschau „Automobil-Design“ rund 20 attraktive Einzelstücke der bekanntesten Automobil-Designer und Hersteller der Welt. Die Concept Cars, Studien und Prototypen zeigen die Vielfalt des technisch Möglichen und punkten durch ihr ausgefallenes Design. Seit Gründung ergänzt die ESSEN MOTOR SHOW ihre Kernbereiche durch ausgefallene Styling-Studien, von denen einige den Sprung zum Trendsetter schafften. Auch die Unikate, die nicht in Serie gehen, erfreuen sich großer Beliebtheit, ob futuristische Boliden im Mad-Max-Look oder puristische Sportwagen für PS-Jünger.
Auf keiner anderen Messe in Deutschland finden Liebhaber so viele und abwechslungsreiche Design-Kreationen wie auf der ESSEN MOTOR SHOW, und auch weltweit belegt die Automobilmesse aus Essen hier einen Spitzenplatz. Wie Umfragen unter den Besuchern zeigen, zählt die Sonderschau zu den Haupt-Attraktionen der Messe. 2013 sind in Halle 3 unter anderem Mercedes, Giugiaro, Bertone und Sbarro mit einmaligen Stücken vertreten.
Mercedes Ener-G-Force – Offroad für die Zukunft
Die Design-Studie Mercedes Ener-G-Force ist eine Vision: Könnte so der Nachfolger des seit 1979 gebauten G-Modells aussehen? Markante Kennzeichen sind unter anderem die bullige Front samt einer breiten Lufthutze in der Motorhaube, eine hohe Dachlinie mit kleinen Seitenfenstern und ein Heck mit einer Ausbuchtung an der Hecktür. Der Antrieb erfolgt durch vier Radnabenmotoren rein elektrisch. Dabei wird die Energie von der bordeigenen Brennstoffzelle geliefert. Der Ener-G-Force nimmt recyceltes Wasser in Tanks auf dem Dach auf und leitet es an den „Hydro-Tech Converter“ weiter. Der wandelt es in Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen um. Die Batteriespeicher für die gewonnene elektrische Energie befinden sich gut zugänglich in den Seitenschwellern. Das Auto hat eine Reichweite von 800 Kilometern.
Giugiaro Parcour – Zwei Versionen: Coupé und Roadster
Die italienische Designschmiede Giugiaro (seit 2010 zu Volkswagen gehörend) präsentiert mit dem Parcour den Prototyp eines sportlichen Freizeitautos als Crossover auf SUV-Basis. Zwei Versionen wurden aufgebaut: Coupé und Roadster. Angetrieben werden sie von einem Lamborghini-Motor mit zehn Zylindern und 5,2 Liter Hubraum, der hinter den beiden Passagier-Sitzen eingebaut ist. Die Motorabdeckung ist aus Glas, so dass das Aggregat gut zu sehen ist. Die Leistung des Aggregats beträgt 550 PS, als Höchstgeschwindigkeit sollen 320 km/h möglich sein. Das Auto ist 4,35 m lang, 2,08 m breit und „normalerweise“ 1,34 m hoch. Die Bodenfreiheit lässt sich allerdings aus dem Cockpit per Hydraulik von 21 cm auf 33 cm verändern.
Bertone Nuccio: Jubiläums-Studie
Giuseppe „Nuccio“ Bertone, der 1997 im Alter von 83 Jahren starb, gehört zu den berühmtesten Automobil-Designern aller Zeiten. Er hatte die Leitung der von seinem Vater Giovanni 1912 gegründeten Firma Carozzeria Bertone nach dem zweiten Weltkrieg übernommen und zu Weltruhm geführt. Zum 100. Geburtstag wurde die Studie Nuccio präsentiert, ein flacher Sportwagen mit Mittelmotor, der aus 4,3 Liter Hubraum 480 PS leistet. Das Auto ist 4,80 m lang, 1,95 m breit und nur 1,22 m hoch. Besonders auffallend sind die Keilform der Karosserie, das transparente Dach aus Kunststoff sowie die Lichtleisten vorn und hinten, die sich über die gesamte Breite hinziehen. Sind sie nicht eingeschaltet, wirken sie wie Chromleisten. Im Innenraum geht es „einfach“ zu: Der Fahrer hat Analog-Instrumente im Blickfeld und nur wenige Schalter zu bedienen.

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