Fahren mit Flüssiggas

Dieter Schütz / pixelio.de

Heutzutage gibt es die verschiedensten Arten von Kraftstoffen für Pkws. Während Benzin und Diesel noch die am häufigsten verwendeten Kraftstoffe sind, gibt es jede Menge alternative Möglichkeiten das Fahrzeug anzutreiben. Eine Variante ist das Flüssiggas oder LPG (Liquefied Petroleum Gas) oder aus Autogas genannt. LPG besteht aus Propan und Butan und ist ein natürliches Nebenprodukt bei der Gewinnung von Rohöl und Raffinerieprozessen. Unter Druck lässt sich dieses Gas verflüssigen. Die CO₂-Emissionen von LPG sind geringer als bei einem Benzinmotor, da es umweltfreundlicher verbrennt. Die Oktanzahl MOZ von LPG muss laut europäischer Norm mindestens 89 vorweisen.  Eine Umrüstung auf Flüssiggas ist für fast jedes Fahrzeug mit Ottomotor möglich. Für den zusätzlichen Tank wird meist die Reserveradmulde genutzt. Aber auch ein Einbau im Kofferraum ist möglich, sowie ein Unterflurtank. Autofahrer, die ihre Fahrzeuge auf Flüssiggas umrüsten, brauchen mittlerweile keine Angst mehr haben, keine Tankstellen mehr zu finden die LPG anbieten. Weit über 6000 Tankstellen gibt es allein in Deutschland und auch im Ausland schreitet der Ausbau von Stationen weiter voran. Da aber das Fahrzeug meist mit LPG oder Benzin angetrieben werden kann, hat der Fahrer immer noch die Möglichkeit auf Benzin umzusteigen.

 

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