Fahrradträger im Test

533853_original_R_B_by_Jerzy Sawluk_pixelio.de

Ferienzeit ist Freizeit. Das schöne Wetter lädt zu tollen Radtouren ein, doch nicht jeder wohnt in schöner Natur und so werden die Räder kurzer Hand aufs Auto gepackt, um die schönsten Fahrradstrecken auf vier Rädern zu erreichen oder das Rad einfach in den Urlaub mitzunehmen. Doch wie sicher oder besser gesagt gefährlich ist das?

Meist schnell und einfach moniert

Fahrradträger gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Sie bewegen sich preislich zwischen 250 und 600 € und werden entweder auf dem Dach oder der Anhängerkupplung befestigt, wobei Letzteres sich als sicherere Variante beweist, doch auch hier gibt es Mängel. Während die meisten Modelle sehr einfach und schnell zu montieren sind, gibt es gerade im günstigen Bereich Modelle, die nur vormontiert geliefert werden. Kleine Einzelteile müssen wie ein Puzzle zusammengesetzt werden und nehmen für den erstmaligen Aufbau viel Zeit in Anspruch.

Bodenwelle war kein Problem

Bei allen getesteten Modellen fiel positiv auf, dass auch heftige Bodenwellen kein Problem waren.  Es lösten sich weder die Räder noch die Halterungen der Träger.

Bremstest nicht für alle machbar

Beim Bremstest wurde eine Notbremsung aus Tempo 100 simuliert. Ein alltägliches Manöver auf Autobahnen oder Kraftfahrtstraßen, das normalerweise für Fahrradträger kein Problem sein dürfte. Leider ließ ein Modell so viel Spiel zu, dass sich das Rad hier deutlich nach vorne verlagern konnte. Das Ergebnis: sehr hässliche Kratzer auf dem Lack durch die Pedale.

Im Slalom gab einer nach

Das Modell Spider Compact, das auch schon im Bremstest negativ auffiel, gab beim Slalom ganz auf. Der Träger verdrehte sich auf der Kupplung und verbeulte so das Auto nicht unerheblich.

Fazit

Alles in allem überraschten die Träger durch Sicherheit und Komfort. Nur ein Modell stellte sich als nicht empfehlenswert raus.

 

 

Fahrradträger im Test
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