Der Kreativität sind KAUM Grenzen gesetzt!

Tiefer, breiter Härter. Der Kreativität ist kaum Grenzen gesetzt. Wohl bemerkt kaum! Am Sonntag trafen sich Tuningfans mit ihren tiefergelegten Schlitten am Degernpoint in Moosburg und selbstverständlich war auch die Polizei dabei. Sie hatten wohl das größte Interesse an den getunten Wagen, allerdings aus ganz anderen Gründen.

Aber nicht nur für die Polizei gab es viel zu gucken. Tuningfans sind hier voll auf ihre Kosten gekommen. Richtig ins Auge fielen diesmal dabei die “Ratten”. Damit bezeichnet sich eine kleine Tuningszene, deren Ziel es ist, ihr Auto so schäbig wie möglich aussehen zu lassen. Hier ist es eine Kunst den richtigen Grad zwischen Rost und schrottigen Look zu bekommen und dennoch ein Auto zu haben, das mit rund 250 PS unter der Haube voll fahrtüchtig ist. Die Tuner arbeiten gerne mit aufgeklebter Holzoptik, angeschraubten Holzkoffern oder auch kleinen Details wie Heuballen und alte Riesenteddy Bären. Ein schaurig schöner Anblick.

Besondere Aufmerksamkeit ernten die “Ratten” natürlich von der Moosburger Polizei. Sie haben sich regelrecht auf diese neue Tuningszene eingeschossen. Zu tief, Kofferanbau nicht legal oder Scheiben gefallen nicht. Es hagelt Bußgelder und Punkte und das nicht zu knapp. Die Rattentuner sind irritiert. Sie haben bisher sonst nirgendswo mit ihren Autos Probleme gehabt. Sind nicht angeeckt, ja sie nutzen sie Wagen sogar im Alltag. Die Polizei hat dafür kein Verständnis. Was gefällt ist leider nicht immer im Sinne des Gesetzgebers. Hier werden der Kreativität deutlich Grenzen gesetzt. Uns interessiert, was Sie dazu sagen. Ist das reine Auslegungssache und von der Laune von Polizei und TÜV abhängig oder sind die Richtlinien sinnvoll?

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