Ferrari California – Das Traum Cabrio zum Wochenende

Der Sommer ist vorbei, von einem goldenen Herbst sind wir (zumindestens hier) wahrlich weit entfernt. Zeit also mal ein schönes Cabrio zu zeigen um zumindestens gedanklich mal etwas zu träumen. Der Ferrari California ist ein Roadster mit Aluminiumklappdach. Den Namen hat er von dem Ferrari 250 GT Spyder California geerbt, von dem sollen auch Designelemente stammen. Der Designer Pininfarina ist für beide Fahrzeuge verantwortlich! Großer Unterschied: Der alte 250 GT Spyder hatte einen V12 Motor, der neue Ferrari California muss mit einem V8 Motor auskommen.

Das nennt man nun Jammern auf ganz großem Niveau, hat der 2+2 Sitzer doch einen 4,3 Liter Motor unter der Motorhaube. 460 PS sorgen hier für eine Menge Fahrspaß. Dank Doppelkupplungsgetriebe (7 Stufen) und einer Traktionskontrolle (F1-Trac) beschleunigt der flotte Flitzer in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Wer mit einem Cabrio über 300 km/h fahren möchte, sollte sich den Ferrari Californa merken, denn der schafft sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Neu bei Ferrari: Der V8 Motor in der Front, bis dato kamen nämlich nur V12 Motoren unter die vordere Motorhaube, alles andere spielte sich immer hinterm Fahrer ab.

Schön so ein Ferrari, oder? Aber eigentlich muss man bei den heutigen Benzinpreisen auch etwas Mitleid mit den Besitzern haben. Im Durchschnitt (und wir wissen ja alle, dass dieser Wert schwer zu erreichen ist) soll der Ferrari ca. 13-14 Liter Superbenzin auf 100 km verbrauchen. Ein Fahrer von so einem Geschoss verriet mir jedoch, dass man je nach Fahrweise den Wert auch spielend verdoppeln oder gar verdreifachen könnte. Viel mitnehmen kann man in so einem Ferrari California auch nicht. Das Volumen vom Kofferraum beträgt gerade mal 240 Liter (wenn das Dach geöffnet ist), schließt man das Dach (welches übrigens von Webasto kommt) dann hat man noch mal 100 Liter Volumen mehr Platz in der bescheidenen Hütte.

Nun hätten wir also geklärt, dass so ein Ferrari California kein Kombi und auch kein 3 Liter Auto ist, hätte man aber auch nicht wirklich erwartet, oder? Kommen wir also zu den Bremsen. Wer 310 km/h fahren kann verlässt sich gerne auf die Carbon-Keramik Bremsen die von der Firma Brembo stammen. Damit die 460 Pferde nicht mit einem durchgehen kann der Fahrer auf das F1-Trac System zurückgreifen welches ebenfalls im Ferrari 599 GTB zum Einsatz kommt. Die Traktionskontrolle übernimmt dann gerne den Start an der Ampel. Eine Rotphase an der Ampel reicht nämlich auch aus um das Klappdach vom Ferrari Cabrio zu öffnen…

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