Funktionsweise des Dieselmotors

Mosgnauk / pixelio.de

Zahlreiche Autofahrer fahren ein Fahrzeug mit einem Dieselmotor. Doch kaum einer weiß eigentlich, wie so ein Dieselmotor funktioniert. Was ihn zum Beispiel von einem Benzinmotor unterscheidet, außer das der Autofahrer den Kraftstoff Diesel tanken muss. Hauptunterschied ist u. a., dass beim Benzinmotor das Kraftstoff-Luft-Gemisch durch einen Zündfunken entzündet werden muss, während  der Dieselmotor keine Fremdzündung benötigt. Er verdichtet die Luft im Brennraum so stark, dass diese sich auf eine sehr hohe Temperatur erhitzt. Wird dann der Kraftstoff eingespritzt, entzündet er sich aufgrund der hohen Temperatur sofort.  Eingesetzt werden Dieselmotoren außer in Fahrzeugen, in Lokomotiven und in der Schifffahrt. Entwickelt wurde der Dieselmotor von Rudolf Diesel im Jahre 1892. Der Dieselmotor gehört zu den Viertaktmotoren. Im ersten Takt wird durch die Bewegung des Kolbens von oben nach unten die Luft durch das Einlassventil angesaugt. Im zweiten Takt wird das Ventil geschlossen und der Kolben bewegt sich von unten nach oben und verdichtet die Luft im Zylinder. Hat der Kolben die Luft verdichtet, kommt es im dritten Takt zur Einspritzung des Dieselkraftstoffes. Dieses entzündet sich und drückt den Kolben wieder nach unten. Im vierten Takt öffnet sich das Auslassventil und der Kolben schiebt mit einer Aufwärtsbewegung das verbrannte Gas aus dem Zylinder. Vorteile des Dieselmotors sind sicherlich die günstigeren Kraftstoffpreise, die lange Lebensdauer und die Zuverlässigkeit. Nachteilig sind u. a. die Herstellungskosten sowie die Umweltbelastung der älteren Fahrzeuge ohne Partikelfilter.

 

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