Für alle Fälle dabei haben

Es gibt Utensilien, die ein Autofahrer tagtäglich in seinem Fahrzeug mit sich führt. Einige davon sind von der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) vorgeschrieben, wie zum Beispiel das Warndreieck oder der Verbandskasten. Für den Verbandskasten gibt es laut § 35h der StVZO eine Mitführpflicht. Aber nicht nur das Mitführen ist gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt auch eine DIN-Norm darüber, was dieser Verbandskasten enthalten muss. Das geht über Verbandspäckchen, Wundbinden, Pflaster, Rettungsdecke, Einmalhandschuhe, Dreiecktuch bis hin zu einer Schere. Mit was genau so ein Verbandskasten gefüllt sein muss, findet der Besitzer im Inhaltsverzeichnis. Wurde durch einen Unfall etwas entnommen, muss dieses umgehend wieder nachgefüllt werden. Wichtig ist aber nicht nur, dass alle Materialien enthalten sind, sondern auch das Verfallsdatum des Verbandskastens. Denn viele dieser Materialien sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr wirksam. Einweghandschuhe können porös werden und Pflaster zum Beispiel kleben nicht mehr. Wird ein Autofahrer bei einer Kontrolle ohne Verbandskasten erwischt, kann das eine Geldstrafe nach sich ziehen.

 

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