Gebrauchtwagen vom Händler, oder von Privat?

Karl-Heinz Laube /Pixelio.de

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Gebrauchtwagenkauf ist fast schon eine Wissenschaft für sich. Die Unsicherheit der potentiellen Käufer ist dabei durchaus nachvollziehbar. Während Sie beim Händler selbst für einen älteren Gebrauchtwagen eine Garantie und eine Gewährleistung erhalten, kaufen Sie vom Privat ohne jegliche Ansprüche. Nach Vertragsabschluss haftet der Vorbesitzer nicht mehr. Doch auch beim Privatkauf können Sie sich – sofern der Verkäufer damit einverstanden ist – vernünftig absichern.

 

Gute Gebrauchte vom Händler

Wie man im Sommer Winterkleidung und im Winter Sommerkleidung kauft, so kauft man auch Gebrauchtwagen bei Händler, die sonst Fremdmarken führen. Ein VW ist also bei einem Mitsubishi-Händler womöglich um Einiges günstiger, als beim regulären VW-Händler. Achten Sie in erster Linie darauf, ob der ausgesuchte Händler auch über das so genannte „Gebrauchtwagen-Gütesiegel“ verfügt. Ihr Vorteil ist beim Kauf über einen Händler, dass diese in der Regel versichern, dass der Wagen durch die hauseigene Werkstatt auf Herz und Nieren geprüft wurde. Einige Autohäuser führen sogar große Inspektionen durch, bevor sie ein Auto zum Verkauf anbieten.

 

Gebrauchtwagen vom Privat – meist deutlich günstiger

Privatpersonen sind – im Gegensatz zu Händlern – nicht unbedingt darauf aus, mit dem Auto großen Gewinn zu erzielen. Da hier die Steuern, die ein Händler zahlen muss entfallen, werden die Autos günstiger verkauft. Trotzdem lohnt es sich immer noch, das Auto gründlich anzuschauen und wenn sichtbare Mängel vorhanden sind, den Preis neu zu verhandeln. Bei Unsicherheiten fragen Sie den Verkäufer, ob er damit einverstanden ist, das angebotene Fahrzeug in einer Fachwerkstatt, oder in einem der zahlreichen ADAC-Prüfzentren durchchecken zu lassen. Appellieren Sie auf Sicherheit und auf späteren „Ärger“, trotz Ausschluss der Gewährleistung.

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